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Yellowstone in seinem Ökosystem

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Yellowstone, Grand Teton und Jackson Hole

Es lag auf dem Weg von Chicago nach Seattle: Yellowstone. Ein bisschen Recherche war nötig und Charlie hatte eine Möglichkeit gefunden, wie sie den ersten Nationalpark der USA (ohne Auto) besuchen konnte. Der Flughafen von Jackson Hole, ein Flughafen in einem Nationalpark, wird von mehreren Airlines angeflogen und es gibt Flüge von verschiedenen US-Städten. Nicht weit vom Flughafen entfernt ist der Ort Jackson, wo es viele Hotels und Resorts gibt. Es gibt keinen Bus vom Flughafen in den Ort und man muss sich entweder ein Auto mieten oder ein Taxi. Charlie nahm in beiden Richtungen ein Uber und es kostete 35 Dollar. Der Fahrer war innerhalb kürzester Zeit da.

Um den Nationalpark Yellowstone zu sehen hatte Charlie eine zweitägige Tour gebucht mit einer Übernachtung am nördlichen Ende von Yellowstone. Leider wurde diese Tour nur zwei Tage vor ihrer Ankunft in Jackson abgesagt und sie musste eine Alternative finden, um den Nationalpark zu sehen. Es war bereits Mitte Oktober und das Angebot war nicht mehr so groß wie im Sommer. Charlie entdeckte zwei separate Tagesausflüge mit BrushBuck Wildlife Tours, einer in den Grand Teton Nationalpark und einer nach Yellowstone.

Yellowstone

Grand Teton Nationalpark

This national park is just 4 miles outside the town of Jackson and easy toDieser Nationalpark ist nur 6 km außerhalb von Jackson und man kommt auch mit dem Fahrrad gut dorthin. Im gesamten Tal von Jackson Hole ist die imposante Bergkette gut sichtbar und es war auch das erste, was Charlie bei Ankunft am Flughafen sah. Auf den Gipfeln dieser Berge sind Gletscher, an den Füßen Seen, Flüsse und ein Tal, dass im Oktober in ein Meer aus orangenem Laub taucht. Charlie hatte Glück, das sehen zu können, denn um diese Jahreszeit hätte es auch bereits schneien können. Als Charlie dort war, war es nachts winterlich kühl und tagsüber heiß. Durch die Waldbrände in der Gegend lag auch immer Rauch in der Luft.

Dieser Nationalpark ist nur 6 km außerhalb von Jackson und man kommt auch mit dem Fahrrad gut dorthin. Im gesamten Tal von Jackson Hole ist die imposante Bergkette gut sichtbar und es war auch das erste, was Charlie bei Ankunft am Flughafen sah. Auf den Gipfeln dieser Berge sind Gletscher, an den Füßen Seen, Flüsse und ein Tal, dass im Oktober in ein Meer aus orangenem Laub taucht. Charlie hatte Glück, das sehen zu können, denn um diese Jahreszeit hätte es auch bereits schneien können. Als Charlie dort war, war es nachts winterlich kühl und tagsüber heiß. Durch die Waldbrände in der Gegend lag auch immer Rauch in der Luft.

National Park vs. National Forest vs. National Monument

Zunächst könnte man denken, dass es zwischen den dreien keinen Unterschied gäbe. Sie werden aber von verschiedenen Stellen verwaltet und es gibt auch unterschiedliche Einschränkungen. In Nationalparks geht es hauptsächlich um den Erhalt. Im National Forest sind Aktivitäten wie Abholzung und Grasen erlaubt. National Monuments sind bestimmte Eigenschaften, die erhalten werden sollen und sie sind kleiner als Nationalparks. Der Grand Canyon zum Beispiel war ein National Monument bevor die gesamte Region zum Nationalpark wurde.

Bison near Grand Teton
Coyote in Grand Teton
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Am ersten Tag sah Charlie Elche und Hirsche, einen Coyoten und Bisons. Den Grizzly-Bären hat die Gruppe knapp verpasst. Er hatte gerade den Fluss zur anderen Seite durchschwommen. Der Guide, Daniel, hatte eine Nachricht bekommen, dass ein Bär gesichtet worden war und sie fuhren schnell an die Stelle. Als sie dort ankamen, packten die anderen Fotografen gerade zusammen, denn der Bär war nun in die Wälder verschwunden. Als sie durch den Nationalpark fuhren, überquerte etwas Kleines, Dunkles die Straße und Daniel war sich sicher, dass es ein Baummarder war. Sie hielten an, stiegen aus und sah das kleine Säugetier in einem Baum. Charlie hatte die perfekte Sicht für ein Foto.

Während der gesamten Tour teilte Daniel sein Wissen zur Flora und Fauna der Gegend sowie auch die Geschichte, wie der Grand Teton ein Nationalpark wurde; mit einem Flughafen und privaten Anwesen. Diese wunderschöne Natur, wo alles wie ein Postkartenmotiv aussieht, konnte nur durch die kontinuierlichen Anstrengungen und die Großzügigkeit von Rockefeller erhalten werden. Wenn ihr im Grand Teton an einem Ort vorbeikommt, der nach ihm benannt ist, wisst ihr nun warum.

Yellowstone Nationalpark

Etwas weiter nördlich von Jackson, 90 km um genau zu sein, ist der Eingang zum Yellowstone Nationalpark. Wie schon am Tag zuvor wurde Charlie an ihrer Unterkunft in Jackson abgeholt und sie fuhren zum Park. Es war eine kleine Gruppe mit nur 5 Gästen und der Guide an diesem Tag war Phil.

Sie hielten bereits im Grand Teton ein paar Mal, da in der Nähe der Straße Elche waren. Zudem war die Sonne gerade hinter den Bergen aufgegangen und tauchte alles in Orange. Durch den Rauch in der Luft verschwanden die Berge regelmäßig und tauchten dann wieder auf. Es war ein Traum für einen Fotografen!

Old Faithful

Phil hatte die ganze Zeit über die Uhr im Blick behalten, damit sie das Naturschauspiel am Old Faithful, einem Geysir, der alle 90 Minuten spuckt, nicht verpassen würden. Die Uhrzeiten findet man auf der Webseite des Yellowstone Nationalparks und man sollte ungefähr 15 Minuten vorher da sein, wenn man es sehen will.

Als sie am Old Faithful Inn ankamen, graste gerade ein Bison in der Nähe des Parkplatzes. Was für eine Überraschung! Sie machten ein paar Bilder, sahen sich das Inn an (eine beeindruckende Struktur aus Holz!) und liefen durch die Vulkanlandschaft. Charlie hatte zuvor bereits Vulkane gesehen, aber die waren ganz anders. Das einzige, was genau so war wie auf den Azoren, war der Schwefelgeruch.

Sie beendeten die Runde über den Holzweg und setzen sich am Old Faithful hin, um auf die Show zu warten. Das Timing war perfekt. Charlie überprüfte schnell ihre Kameraeinstellungen und ohne weiteres Warten wurde der Geysir zur Fontäne.

In der Zwischenzeit war auch der Bison näher herangekommen und sie machten auf dem Weg zurück zum Auto ein paar weitere Fotos.

Fountain Paint Pot

Der nächste Halt am unteren Ring von Yellowstone waren die Fountain Paint Pots, wo Phil sein Wissen zu heißen Quellen, Schlammsprudeln und Fumarolen teilte. Das alles konnte die Gruppe auch live sehen. Charlie war beeindruckt davon, wie komplex dieses Ökosystem ist, und wie viel Wissen sich in diesen Naturwundern versteckt.

Der Grand Canyon des Yellowstone

Der Nationalpark erhielt seinen Namen von dem gelben Rhyolit-Gestein, das eine riesige Schlucht formt. Allerdings wurde der Fluss zuerst benannt. Ein frühes Gemälde der Schlucht trägt den Namen „Der Grand Canyon des Yellowstone“ und gab somit dem ersten Nationalpark der USA seinen Namen. Genau diese Schlucht war auch der nächste Halt der Tour. Und was macht eine Schlucht noch viel beeindruckender? Ein Wasserfall!

Das Hayden-Tal

Die Route führte weiter am Yellowstone-Fluss entlang und durch das Hayden-Tal. Es ist der Ort, an dem man am häufigsten Bison sieht und das war auch an diesem Tag so. Sie sahen Herden von bis zu 60 Tieren und beobachteten sogar Brunftverhalten als einer der Stiere in Kreisen rannte und sich dann im Dreck rollte, bevor er zu einer der Damen ging. Das war für diese Jahreszeit ungewöhnlich und natürlich war die Dame davon wenig beeindruckt.

Nicht weit von der Herde entfernt sahen sie auch einen Adler auf einem Baumstumpf am Fluss sitzen.

Sie machten noch einen Halt am Yellowstone-See und machten sich dann auf den Weg zurück nach Jackson. Sie hatten den unteren Ring von Yellowstone vollendet. (Die zweitägige Tour, die Charlie ursprünglich gebucht hatte, hätte auch den oberen Ring beinhaltet. Für einen Tag allerdings war das zu weit.)

Es war später Nachmittag als sie von Yellowstone zurückfuhren und sie hatten gute Chancen, im Grand Teton wieder Tiere zu sehen. Das war auch so! Zwei Elche fraßen unter einer Brücke ganz nah an einer der Hauptstraßen. So konnte man sie von Nahem sehen und war trotzdem in sicherer Distanz oben auf der Brücke.

Hayden Valley

Waldbrände in Yellowstone und der Umgebung

Von Grand Teton bis Yellowstone sieht man Unterschiede in der Vegetation. Die orangenen und gelben Espen im Grand Teton werden in Yellowstone zu dichten Pinienwäldern. Man sieht Bäume verschiedener Größe und Alters sowie auch Abschnitte, wo Waldbrände nur Asche und Stümpfe übriggelassen haben. Waldbrände sind in der Gegend nicht ungewöhnlich und Charlie sah das als sie nach Jackson Hole flog. Jeden Tag war Rauch in der Luft.

Waldbrände gehören zum Zyklus dieses Ökosystems. Die alten Bäume brennen nieder und machen Platz für die nächste Generation. Solange wie die Feuer nicht lebensgefährlich werden oder Infrastruktur zerstören, lässt man sie brennen, denn die Einheimischen haben gelernt, wie wichtig diese Brände für das Ökosystem sind.

Man sieht in Yellowstone auch Baumstümpfe, die von unten her weiß sind. Das hat nichts mit Feuern zu tun, sondern mit Vulkanasche. Das Grundwasser enthält so viel Siliziumdioxid, dass die Bäume langsam versteinern.

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Die kontinentale Wasserscheide

Die vulkanische Aktivität in Yellowstone und die verschiedenen geologischen Formen weisen darauf hin, dass an diesem Ort tektonische Platten aufeinander treffen und man kann viel über die Entstehung der heutigen Landschaft lernen. Yellowstone und Grand Teton befinden sich zudem an der kontinentalen Wasserscheide, von der Charlie bereits in Costa Rica gehört hatte. Es ist eine Bergkette, an der Wasser auf beiden Seiten zum Ozean fließt, zum Pazifik auf der einen und zum Atlantik auf der anderen Seite. Der Name des Two Oceans Lake (“See der zwei Ozeane”) im Grand Teton weist ebenfalls daraufhin.

Wenn man durch Yellowstone fährt kommt man auch an einem kleinen See vorbei, dem Isa Lake, was genau der Ort ist, an dem sich unter einer Brücke das Wasser teilt. Überall an der Straße entlang sieht man Zeichen, die bekannt geben, auf welcher Höhe der kontinentalen Wasserscheide man sich gerade befindet.

Die Stadt Jackson

Wenn im Nationalpark Grand Teton alles wie ein Postkartenmotiv aussieht, dann erinnert in der Stadt Jackson alles an einen guten altern Western-Film. Es gibt keinen Saloon, aber eine Cowboy-Bar. Die Bushaltestelle ist ein Häuschen für eine Pferdekutsche und die Geschäfte und Restaurants sind alle in Holz gehalten und durch Passagen verbunden.

Vom Flughafen fährt man 15 Minuten bis nach Jackson. Wenn man erst einmal da ist, ist alles fußläufig erreichbar. Man merkt, dass die Stadt fast ausschließlich für Touristen existiert and nur wenige Einheimische tatsächlich in Jackson leben. Neben Hotels, Resorts und Pensionen findet man auch viele Geschäfte, Restaurants und Cafés.

Es gibt einen Skilift, Snow King, von Jackson in die Berge. Oben kann man nicht nur Ski fahren, sondern es gibt auch ein Planetarium und eine Sternenwarte. Charlie war für eine Abendveranstaltung da, bei der viel Wissen über das Universum und unseren Planeten geteilt wurde. Es wurde auch ein Film gezeigt und das große Teleskop wurde genutzt, um die Sterne genauer zu sehen. Charlie war erneut beeindruckt, wie viel Wissen die Einheimischen mit Besuchern teilten.

Als Reiseziel für digitale Nomaden oder Langzeitaufenthalte im Allgemeinen ist Jackson zu teuer. Dennoch fand Charlie leicht ein Café im Ort mit W-Lan und Steckdosen.

Andere Aktivitäten in Jackson Hole

Jackson Hole ist ein Erholungsort mit vielen Möglichkeiten für Abenteuer im Freien. Im Sommer kann man genau wie Charlie es tat, die Nationalparks besuchen, im Winter kann man Ski fahren. Man kann auch in der warmen Jahreszeit zum Rafting oder Stand-Up-Paddeln auf den Fluss und es gibt auch einen Radweg von Jackson zum Jenny Lake. Ein Fahrrad kann man sich in Jackson ausleihen.

Nicht weit von Jackson ist auch Teton Village, wo man mit einer Seilbahn im Sommer und Winter auf den Berg hoch kann. Charlie war in der Nebensaison, im Oktober, da und genau dann fuhr sie nicht. Man kommt mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Jackson nach Teton Village.

Ein Stück außerhalb von Jackson ist das National Elk Refuge, wo man im Winter Elche sehen kann. In der gleichen Gegend an der Straße in Richtung Grand Teton Nationalpark ist auch das Museum für Wildlife-Kunst, von dem Charlie Gutes gehört hat.

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BrushBuck Wildlife Tours

Charlie würde empfehlen, euch ein Auto zu mieten, um die Gegend zu entdecken. Man kann aber auch alles, und wahrscheinlich sogar mehr, im Rahmen einer geführten Tour sehen. Die Guides haben viel Erfahrung darin, Tiere zu sichten, und kennen sich auch gut aus. Eure Chancen, Tiere zu sehen, erhöhen sich enorm, wenn ihr mit einem Guide unterwegs seid.

Nachdem Charlies zweitägige Tour abgesagt worden war, entdeckte sie zum Glück BrushBuck Wildlife Tours als Alternative. An beiden Tagen hatten die Guides sehr viel Wissen, dass sie auch gerne teilten. Sie hielten an, wann immer sie in der Nähe der Straße Tiere sahen und es sicher war. Sie boten auch Kaffee- und Toilettenpausen wann immer nötig. Neben Wissen und Erfahrung zur Gegend, hatten sie auch viele Witze auf Lager und unterhielten die Gruppe den ganzen Tag lang. Die Gruppen waren klein. An einem Tag waren es nur drei Leute, am anderen fünf. Es fühlte sich fast wie ein Familienausflug an, nicht wie eine durchgeplante Tour. Charlie hatte zuvor nur einmal eine solche Erfahrung bei den Ausflügen mit Climbo in Gran Canaria. Sie hätte sich keine bessere Tour für Grand Teton und Yellowstone vorstellen können.

Reiseziele für Abenteurer

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