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Yosemite Nationalpark

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Ein Tag in Yosemite

Ein paar Orte in den USA sollte man gesehen haben und Yosemite ist einer davon. Wie so oft, ist es am einfachsten, wenn man ein Auto hat. Charlie aber hatte das Glück eine geführte Tour von San Francisco aus zu finden. Das war wesentlich günstiger als eine Übernachtung in Yosemite und hatte zudem den Vorteil, dass sie nicht im Detail die Route planen musste. Man kann auch mit dem Bus von Amtrak hin. Das schien jedoch recht kompliziert.

Es war ein langer Tag, aber es war jede einzelne Minute wert!

Entrance Yosemite National Park
Yosemite falls
Bus by Extranomical Tours

From San Francisco to Yosemite

Der Treffpunkt für die Tour mit Extranomical Tours war vor einem Hotel in der Nähe des Union Square in San Francisco kurz vor 6 Uhr in der Frühe. Es war noch dunkel als Charlie in den Bus stieg und von Rob, dem Guide und Fahrer, begrüßt wurde. Sie holten noch ein paar weitere Gäste ab, bevor es gen Osten ging. Unterwegs hielten sie an einem großen Supermarkt, sodass alle Gäste Verpflegung besorgen konnten. Dann ging es weiter in Richtung der Stadt Mariposa und durch das Cathey’s Valley.

Gegen 10.30 Uhr erreichte die Gruppe den Eingang zu Yosemite und zu dem Zeitpunkt hatten sie bereits viel über diese Region während das Gold Rush im 19. Jahrhundert gehört. Sie sahen sogar ein paar historische Maschinen und Werkzeuge, die für den Abbau von Gold genutzt wurden. Abgesehen davon, dass das heute gesetzlich verboten ist, war schnell erkennbar, dass man eine sehr große Menge am Gestein schmelzen müsste, um zu Reichtum zu gelangen.

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Einmal durch Yosemite

Der Nationalpark Yosemite ist im Grunde ein riesiges Tal und sie fuhren auf einer Seite herein, drehten eine große Runde und fuhren über eine höher gelegene Straße, von der aus man das ganze Tal sehen konnte, wieder zurück. Sie hielten am Flussufer, sahen die Reste von riesigen Steinrutschen (das Risiko nimmt man in Yosemite immer in Kauf), genossen den Blick auf El Capitan und Half-Dome vom Aussichtpunkt at Tunnel View, bevor sie einen Spaziergang zum Bridal Veil Wasserfall machten.

Der längste Halt war an der Yosemite Lodge. Im Café dort hätte man Mittagessen können, aber Charlie und die anderen Gäste wurden gewarnt, dass es nicht besonders schmackhaft sei und es besser wäre, Snacks mitzubringen. Charlie lief zum unteren Ende der Wasserfälle von Yosemite und genoss ihr Sandwich mit Ausblick. Sie spazierte noch etwas durch den Wald, bevor sie zum Bus zurück musste.

In der Yosemite Lodge kann man auch Tagesausflüge innerhalb des Parks buchen und es gibt Shuttles, mit denen man an verschiedene Punkte im Nationalpark kommt. Das ist gut, wenn man dort übernachtet und wandern gehen will.

Giant Sequoia

Auf dem Rückweg hielten sie erneut am El Capitan. Dieses Mal waren sie so nah dran, dass sie sogar ein paar Kletterer in der riesigen Steilwand sahen. Sie waren aber so klein, dass man ganz genau hinsehen musste. Auf jeden Fall bekommt man so einen guten Eindruck vom Ausmaß dieser Felswand, die ein Ziel für viele Kletterer ist.

Sie fuhren dann auf der höher gelegeneren Straße am Tal entlang zu dem Punkt, wo die Wanderung zum Giant Sequoia beginnt. Es war Anfang Dezember und es war bereits so viel Schnee gefallen, dass Charlie sogar Schneemänner am Straßenrand sah. Unter diesen Bedingungen war die Wanderung zu den riesigen Bäumen zu gefährlich. Zum Glück hatte Charlie ähnliche Bäume bereits am Tag zuvor in den Muir Woods gesehen und sie war sogar froh darüber,  dass die Gruppe ohne die Wanderung mehr Zeit an den anderen Punkten in Yosemite hatte.

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Yosemite

Zurück nach San Francisco

Die Rückreise nach San Francisco begann mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über den Bergen, die Yosemite umgeben, und führte in den Ort Groveland, wo sich der älteste Saloon in Kalifornien befindet. Wenn man nach dem, was die Gruppe am Morgen gesehen hatte, noch irgendwelche Zweifel hatte, dann war es jetzt nicht mehr abzustreiten, dass dies das Land der Cowboys war. Die Architektur und die Rodeo-Plätze waren nicht zu übersehen. Das Wetter war den ganzen Tag über herrlich gewesen und auch jetzt war keine Wolke am Himmel. Auf dem weitläufigen Gelände gab es nicht viel Licht, sodass Charlie den Blick auf den Sternenhimmel vom Fenster im Bus aus vollends genießen konnte.

Sie hielten erneut an der Autobahn, dieses Mal zum Abendessen. Gegen 21.30 Uhr waren sie zurück in San Francisco.

Es war ein sehr langer Tag und Charlie war erschöpft, aber es war die Sache wert! Wenn ihr die Gelegenheit habt, dann lasst euch Yosemite nicht entgehen!

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