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Donostia-San Sebastián

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Die spanische Seite des Baskenlandes

Charlie hatte mittlerweile einen großen Teil des Baskenlandes auf französischer Seite gesehen von Bayonne bis Hossegor, St. Jean de Luz und Hendaye. Nun war es an der Zeit, die Grenze nach Spanien zu überqueren und auch diese Seite mal zu sehen. Mit dem Bus waren es nur 20 Minuten von Hendaye nach San Sebastián und Charlie hatte noch ein paar Tage Zeit für die Reise, die sie ursprünglich für die Quiksilver Pro in Hossegor vorgesehen hatte, bis diese abgesagt worden war.

Charlie in front of the bay overlooking San Sebastian

Aus der Asche auferstanden

Donostia-San Sebastián ist eine Stadt im Norden Spaniens, die Hauptstadt der Region Gipuzkoa im Baskenland und nur 20 km von der französischen Grenze entfernt. Der Name der Stadt ist zur Hälfte Baskisch und zur anderen Hälfte Spanisch. Beide sind offizielle Sprachen der Region. Die Einheimischen nennen es einfach nur „Donosti”, “Donos” oder “Sanse“.

Die Altstadt wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert als Hafen erbaut und gehörte zum Königreich Navarra. Die Burg oben auf dem Berg Urgull wurde errichtet, um die Stadt gegen Angriffe aus Frankreich zu verteidigen. Der heutige Boulevard, “El Boule”, ist der Ort, an dem einst die Stadtmauer stand. Trotz dieser Verteidigungsanlagen wurde die Stadt 1813 von französischen und portugiesischen Truppen besetzt und niedergebrannt. Nur wenige der ursprünglichen Gebäude überlebten. Der Rest wurde wieder aufgebaut und ist somit nur 200 Jahre alt. Das ist für eine europäische Altstadt recht jung.

Heute ist es der beste Ort für Pintxos (das Äquivalent der spanischen Tapas) im Baskenland.

Vielfältige Architektur

Im Jahre 1863 wurde die Erlaubnis erteilt, außerhalb der Stadtmauern zu bauen. Alles südlich des Boulevards ist somit nicht einmal 200 Jahre alt und viele Gebäude wurde von der Architektur in Paris beeinflusst. Man kann tatsächlich viele Häuser sehen, die an die Haussmann-Architektur der französischen Hauptstadt erinnern.

Es gibt nur wenige Häuser im Stil des Baskenlandes. Man sieht einige am Fuße des Monte Igueldo im westlichen Teil der Stadt.

Es gab auch ein paar royale Einflüsse in der Stadt. Königin Isabella II. war empfohlen worden, regelmäßig im Meer zu schwimmen und richtete sich in San Sebastián an Haus ein, was der Promenade am La Concha Strand ein royales Antlitz verlieh. Einige Bauwerke am Ufer und der weiße Zaun mit floraler Dekoration erinnern an diese Zeit.

San Sebastián hat nichts von dem märchenhaften Charakter des französischen Baskenlandes und zeigt eine große Vielfalt an Architektur, die an verschiedene europäische Städte erinnert.

Strände in Donostia-San Sebastián

Die Altstadt wurde am Fuße der Halbinsel Monte Urgull erbaut und es gibt auf jeder Seite einen Strand. Im Westen liegt La Concha (Baskisch: Kontxa), was “Muschel” bedeutet, da die Bucht diese Form hat. Der Strand Ondarreta grenzt daran an.

Im Osten des Monte Urgull ist der Strand La Zurriola, der Surfstrand in der Stadt. Es ist ein Beachbreak mit mehreren Points. Direkt am Kursaal sind die Wellen für gewöhnlich etwas kleiner und wenn sie groß sind, sieht man am östlichen Ende auch Barrels.

Der Strand Zurriola ist wesentlich kleiner als La Concha und es sind sehr viele Surfer im Wasser. Man muss sich durchsetzen können und darf nicht zögern, wenn man selbst ein paar Wellen erhaschen möchte.

Charlie war in einer Pension im Stadtviertel Gros direkt am Strand Zurriola. Es waren nur 2 Minuten bis zum Strand und man kann barfuß laufen. Am Strand gibt es Duschen, wo man den Sand von den Füßen waschen kann, bevor man in die Unterkunft zurück geht. Man findet dort auch viele Surfgeschäfte und Surfschulen.

Natur und Panorama

Wie jede Stadt hat auch Donostia-San Sebastián mit Museen und Theatern ein kulturelles Angebot. Charlie wurde auch die Tabakalera empfohlen, aber sie hatte keine Zeit mehr dafür. Die Stadt ist von Natur umgeben, die zudem herrliche Ausblicke über die Stadt und die Bucht bietet.

Monte Urgull

Ein Ort ist von überall in der Stadt sichtbar: Monte Urgull mit der Christus-Statue. Es gibt verschiedene Wege, die zur Burg hochführen. Der schnellste und steilste Aufstieg beginnt zwischen dem Hafen und der Altstadt. Die Route hinter dem Meeresaquarium in Donostia-San Sebastián ist länger und bietet vielfältigere Ausblicke.

Wenn man die Burg oben erreicht, sieht man die gesamte Bucht von La Concha. In der Burg ist ein Museum, das die Geschichte der Stadt erzählt und Zugang zur Christus-Statue ermöglicht. Je höher man geht, desto besser wird der Ausblick. Der Eintritt zum Museum und zur Statue ist kostenlos, es ist aber montags geschlossen.

Santa Clara Insel

Mitten in der Bucht von La Concha ist eine kleine Insel: Santa Clara. Vom Hafen kann man ein Boot dorthin nehmen. Es gibt eine Direktroute, die alle 30 Minuten fährt und 4,00€ pro Person kostet, und es gibt eine Panorama-Route, bei der man 30 Minuten durch die Bucht fährt und dann auf der Insel anlegt. Diese Fähre geht einmal pro Stunde und kostet 7,00€ pro Person. Weitere Informationen findet ihr direkt bei Motoras de la Isla.

Am Fuß der Insel ist ein kleiner Strand, wo auch die Einheimischen gerne ein Picknick machen, schwimmen oder schnorcheln. Man sieht auch Kajaks und Stand-Up-Paddler im Wasser. Es gibt einen Weg, der um die Insel herumführt, und man kommt ganz einfach zum Leuchtturm auf der gegenüberliegenden Seite. Wenn man auf der Nordseite der Insel entlangläuft, vergisst man schnell, dass man in der Nähe einer Stadt ist.

Monte Igueldo

Am anderen Ende der Bucht ist der Monte Igueldo, der höher ist als der Monte Urgull. Von hier hat man den besten Blick über die Stadt, denn man kann auch die Christus-Statue sehen. Man kann am Strand entlanglaufen und am Ende von Ondarreta sieht man schon die Zeichen, die zum Funikular führen. Das ist eine kleine Kabelbahn, die alle 15 Minuten nach oben fährt. Ein Ticket für hin und zurück kostet 4,00€. Oben angekommen, erreicht man mehrere Aussichtplattformen, einen Vergnügungspark und den Turm Torreon del Monte Igueldo. Für 2,50€ kann man hinaufgehen und sieht von dort aus die gesamte Küste Nordspaniens. Wenn man nur eines in Donostia-San Sebastián macht, dann sollte es das sein!

Insgesamt sind zwei Tage ausreichend, um die Stadt zu sehen und man kommt auch ganz leicht an andere Orte in Frankreich und Spanien, da es sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist. San Sebastián hat einen Flughafen und man ist auch in nur einer Stunde am Flughafen von Biarritz.

Wenn man lieber an einem Ort surft, wo weniger los ist und die Wellen etwas sanfter sind, kommt man ganz einfach mit dem Zug nach Zarautz oder Hendaye.

Reiseziele für Surfer

View over the bay at San Sebastian

San Sebastian

Hanging bridge in the Rain forest

Costa Rica

View from Gibralfaro Castle in Malaga

Andalusien

Agaete in Gran Canaria

Gran Canaria

View over the north coast of Madeira

Madeira

Sea front in El Palmar

El Palmar

Cadiz

Cadiz

View over Conil de la Frontera at night

Conil de la Frontera

Sunrise in Praia de Faro

Faro

Santa Cruz de Tenerife

Teneriffa

Sunrise over Rocky Point in Corralejo

Fuerteventura

Charlie at Bottom Bay in Barbados

Barbados

Santa Barbara beach in Ribeira Grande

São Miguel Azoren

Sunset at Coronado Island

San Diego

Hollywood Sign in L.A.

Los Angeles

Half Moon Bay

Mavericks

Asilomar beach

Monterey

Santa Catalina Arch in Antigua

Guatemala

View from Arpoador towards Copacabana in Rio de Janeiro

Rio de Janeiro

View from Ipanema beach towards Dois Irmaos at sunset

Brasilien

Sydney Opera House at sunrise

Australien

Zicatela sign in Puerto Escondido

Puerto Escondido

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