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Surfen in Rio

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Surfstrände in und um Rio de Janeiro

Rio de Janeiro steht Jahr für Jahr auf dem Plan der Surf-Weltmeisterschaft. Die Vivo Rio Pro findet jährlich statt und bringt die besten Surfer am Strand in Saquarema zusammen. Das ist nicht direkt in Rio de Janeiro, aber im Staat Rio und nur ungefähr 100 km entfernt. Das ist ausreichend, um Rio zu einem der Top-Surfreiseziele zu erklären. Und auch in der Stadt gibt es viele Surfbreaks.

Surfcamp in Rio
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Ipanema und Arpoador

Einer der beliebtesten Surfspots in Rio ist Arpoador, der Fels, der Ipanema von Copacabana trennt. Es gibt mehrere Surfschulen und Verleih und der Spot ist sowohl bei Touristen als auch Einheimischen beliebt. Surfen ist zu jedem Punkt der Gezeiten möglich, aber früh morgens ist es meistens besser. Der Gezeitenunterschied ist nicht sehr groß, es kann aber sein, dass die Flut zu viel Wasser bringt und keine Wellen da sind. Das passiert aber eher selten.

Während ihres Aufenthaltes in Rio sah Charlie Arpoador mit anfänger-freundlichen, kleinen Wellen, aber auch mit Wellen, die zweimal so groß wie Surfer sind. Man kann immer davon ausgehen, dass die Wellen größer sind als in der Vorhersage angezeigt wird. Und falls sie am Arpoador zu groß sind, dann werden sie für gewöhnlich entlang Ipanema und nach Leblon hin kleiner.

Charlie hatte Surfstunden mit Team Bispo, die sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene Surfer begleiten und Boards in allen Formen und Größen haben. Sie bauen am Strand ein Zelt auf, wo man während der Surfsession seine Sachen sicher lagern kann.

Es sind auch fast jeden Tag Fotografen am Strand und man kann seine Bilder hinterher online kaufen.

Surfing at Arpoador
Surfing at Arpoador
Surfing at Arpoador

São Conrado und Joatinga

Die nächste Bucht nach Leblon und Vidigal ist São Conrado. Dieser Strand ist wesentlich ruhiger als Ipanema und es gibt auch ein paar Stände und Restaurants. Die Wellen dort sind aber anspruchsvoll und Charlie sah Tubes. Für erfahrene Surfer ist es ein Traum!

Charlie konnte dort keine Surfschulen oder Verleihs sehen.

Die nächste Bucht in Richtung Barra da Tijuca ist Joatinga und dieser Strand ist nicht nur bei Surfern beliebt. Es ist eine kleine Bucht und auch ohne Board einen Ausflug wert. Man kann ein Uber bis zum Parkplatz nehmen und dann von dort aus den schmalen Weg hinunterlaufen zum Strand. Soweit Charlie sehen konnte, kann man am Joatinga keine Boards ausleihen.

Surf trip Rio de Janeiro
Joatinga Beach
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Surfing in Sao Conrado
Surfing in Sao Conrado
Joatinga Beach

Barra da Tijuca und Recreio

Surfbreaks gibt es an mehreren Stellen vom Posto1 am Ende von Barra da Tijuca bis hinunter zu Posto 12 in Recreio dos Bandeirantes. Der beliebteste Spot ist Recreio, zu beiden Seiten des Felsen Pedra do Pontal. An diesem Strand ist genauso viel los wie am Ipanema mit vielen Ständen und Sonnenschirmen. Es gibt auch Surfschulen und Verleihs.

Der Strand unterteilt sich in mehrere Breaks mit Wellen nach links und rechts und man sieht sowohl Short- als auch Longboarder.

Ein etwas ruhigerer Strand, Praia Macumba, ist direkt nebenan und nur durch einen weiteren Felsen abgetrennt.

Beaches in Barra da Tijuca
Beaches in Barra da Tijuca
Surfing at Recreio dos Bandeirantes
Surfing at Recreio dos Bandeirantes
Surfing at Recreio dos Bandeirantes
Surfing at Recreio dos Bandeirantes

Copacabana und Leme

Die Strände Copacabana und Leme sind nicht zum Surfen, da es kaum Wellen gibt. Man kann dort aber sehr gut stand-up-paddeln, besonders zum Sonnenaufgang. Wenn man eine solche Tour mitmachen möchte, sollte man das frühzeitig buchen. Das geht online oder direkt an einem der Zelte am Strand, wo man auch zu jeder anderen Tageszeit Boards ausleihen oder Touren mitmachen kann. Der Ausflug zum Sonnenaufgang eignet sich auch für Anfänger, solange man nur früh genug aufstehen kann. Los geht es um 4 Uhr in der Nähe des Posto 5.

Sunrise SUP at Copacabana
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Saquarema

Dieser Ort und insbesondere der Strand Itaúna werden als „Maracana do Surf“ bezeichnet und das aus gutem Grund. Wer sich für Surfen interessiert, sollte sich diesen Ort ansehen. Es erscheint, als wäre alles dort rund ums Surfen erbaut worden. In Strandnähe gibt es einige Surfschulen und Verleihs. Ähnlich wie Recreio gibt es auch hier mehrere Breaks, links- sowie auch rechtsseitige Wellen und Long- und Shortboarding. Für Surfstunden empfiehlt Charlie Saquarema Surf School. Der Inhaber Anderson Silva unterrichtet Surfer auf jedem Niveau.

Surfing in Saquarema

Man hat eine große Auswahl an Unterkünften jeglicher Preisklasse und in Strandnähe, sowie auch Restaurants und Bars, die die Surfkultur demonstrieren.

Im Juni kommt auch die WSL CT nach Saquarema und die Einheimischen sind stolz darauf, alljährlich die Elite des Surfens begrüßen zu dürfen. Im Laufe des Jahres finden auch andere Surfwettbewerbe statt. Charlie war im März dort und sah die Wettbewerbe Aloha Spirit und Triplice Coroa.

Von Rio aus kommt man mit dem Bus nach Saquarema, was ungefähr 2,5 Stunden dauert. Das Ticket für autoviacao1001 sollte man im Voraus kaufen. Vom Busbahnhof in Saquarema läuft man ungefähr 20 Minuten bis zum Strand Itaúna oder man nimmt ein Uber und ist in fünf Minuten da.

Surfing in Saquarema

Cabo Frio und Arraial do Cabo

Zwischen Saquarema und dem beliebten Reiseziel Buzios ist ein weiterer Ort, den man besuchen sollte: Cabo Frio und Arraial do Cabo. An beiden Stellen kann man gut surfen, aber es gibt nicht die gleiche Surfszene wie in Saquarema. Charlie surfte nur in Arraial do Cabo, wo die Wellen deutlich kleiner waren als in Saquarema, aber super, um seine Technik zu verbessern.

Außer Surfen gibt es in der Gegend auch einige andere Strände, die alle etwas für sich Besonderes haben. Mitunter sind sie etwas schwer zu erreichen und man muss entweder wandern oder ein Boot nehmen. Charlie genoss die Wanderung um die Halbinsel und das türkisblaue Wasser dort. Die beliebtesten Tagesziele sind Praia do Pontal do Atalaia, wo man mit dem Auto oder Taxi hinkommt, und Praia do Farol auf der Nachbarinsel, den man nur mit dem Boot erreicht. Das sind aber keine Surfstrände. Ein ruhiger Surfstrand in der Nähe ist Praia Brava. Der einzige Zugang ist über eine lange Treppe. Die Surfsession muss man sich verdienen.

Arraial do Cabo
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Arraial do Cabo
Arraial do Cabo
Arraial do Cabo

Bikini oder Neoprenanzug?

Wenn man die Fotos der Strandkultur in Rio de Janeiro sieht, könnte man meinen, dass ein Bikini auch zum Surfen ausreicht. Das stimmt auch im Januar und Februar, den wärmsten Monaten des Jahres. Das Wasser ist aber kühl und wird ab Mitte März kälter. Charlie trug auch im März noch einen kurzen Neoprenanzug aus 2mm, was ausreichend war, aber an einigen Tagen schon etwas frisch. Andere Surfer trugen noch Boardshorts und Bikini, aber es gab auch Leute im Wasser in langen Neoprenanzügen. Wenn Charlie die Wahl gehabt hätte, hätte sie Ende März wahrscheinlich auch einen langen Anzug und sogar Neopren-Socken getragen. Es hängt davon ab, wie kälteempfindlich man ist und auch, ob die Sonne scheint oder nicht. Im Zweifel sollte man in den Wintermonaten eher etwas mehr Neopren tragen.

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