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Silvester im Billabong Surf Camp

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Silvester im Billabong Surf Camp

Ein guter Rutsch ins neue Jahr in Fuerteventura

Charlie verbringt Silvester gerne irgendwo in der Ferne und in diesem Jahr fiel die Wahl auf Fuerteventura. Sie war zuvor bereits mehrere Male im Billabong Surf Camp in Corralejo, dem besten Surfcamp auf den Kanaren, und war sich sicher, dass sie dort eine gute Zeit haben würde.

Da es die Hauptreisezeit ist, war die günstigste Option ein Flug direkt am 31. Dezember. Sie landete in Puerto del Rosario um 18 Uhr und nahm den Shuttlebus nach Corralejo. Normalerweise nimmt sie den öffentlichen Nahverkehr, aber die Guaguas (die Regionalbusse) fuhren an diesem Tag nicht so häufig und Charlie wollte nicht zu spät im Camp ankommen. Aus diesem Grund buchte sie dieses Mal den Shuttle. Allerdings ist sie sich nicht sicher, ob es wirklich Zeit gespart hat an diesem Tag, da der Shuttle zuerst noch auf andere Fluggäste gewartet hat und dann ewig durch Corralejo kreiste, um an den verschiedenen Hotels zu halten.

Silvester-BBQ unter Palmen

Charlie hatte an diesem Tag leider etwas Pech mit dem Supermarkt, da dieser die Türen direkt vor ihrer Nase schloss. Zum Glück aber sollte das gar kein Problem sein, denn die anderen Gäste im Billabong Surf Camp hatten bereits alles fürs Silvester-Grillen vorbereitet und luden Charlie ein. Wie immer traf Charlie im Camp auf sehr liebenswerte Leute. Es war Charlie zuvor schon einmal passiert, dass sie spät abends im Camp ankam und plötzlich einen vollen Teller mit Steak und Würstchen vor sich stehen hatte.

Charlie traf ein paar Italiener, Camila, Livia, Francesco und Davide, einige andere Deutsche, Verena, Daniel and Dirk, ein paar Schweizer, Patrick, Michael und Steffi, den Australier Christian und Dawn aus England. Durch gute Unterhaltungen und gutes Essen, verging die Zeit wie im Fluge und schon bald war es an der Zeit, zum Marktplatz in Corralejo zu gehen, wo es Live-Musik und einen Countdown um Mitternacht gab.

Was Charlie ein wenig merkwürdig fand, war, dass um Mitternacht Feliz Navidad gespielt wurde, anstelle des ABBA-Klassikers „Happy New Year“. Die Italiener hatten an alles gedacht und Francesco schenkte jedem ein Glas Prosecco ein, um auf das neue Jahr anzustoßen. Dies ist einer der Gründe, warum Charlie diesen Ort so liebt: Die Leute sind einfach super nett vom ersten Moment an.

Anschließend ging es in verschiedene Bars, angefangen in der Buena Onda und im Kiwi. Auf den Straßen war überall Musik und Tanz. Das einzige, was sie nicht sahen, war Feuerwerk. Charlie erfuhr später, dass es am Strand wohl eines gab, aber irgendwie hatten sie davon nichts mitbekommen.

Charlie hatte viel Spaß und genoss die Nacht in vollen Zügen. Immerhin war sie von großartigen Menschen umgeben. Obwohl sie sie nur wenige Stunden zuvor getroffen hatte, fühlte es sich bereits wie eine lange Zeit an.

Neujahrstag in der Sonne

An Neujahr schliefen alle erst einmal aus. Einige schafften es auch kaum aus dem Bett in eine der Hängematten oder die Couch. Charlie schloss sich den anderen Deutschen, Verena, Daniel und Dirk zum Mittagessen an. Sie gönnten sich eine ordentliche Pizza gegen den Kater in einem der Restaurants an der Strandpromenade.

In der Ferne sahen sie ein paar Kitesurfer und Charlie fühlte sich sofort inspiriert, Fotos zu machen. Direkt nach dem Mittagessen war das ihr Ziel. Sie lief am Rocky Point vorbei, an ein paar Hotels mit traumhaften Piers und Sonnenliegen, genoss den Ausblick auf Corralejo und die Isla de Lobos, bis sie endlich an der Stelle ankam, wo die Kitesurfer waren. Mit Foto-Stopps waren es 45 Minuten zu Fuß.

Die meisten von ihnen waren gar nicht im Wasser, sondern übten noch mit dem Segel am Strand. Nur ein paar wenige waren im Wasser und Charlie entdeckte einen Kite-Surfer mit guter Technik, der durch die Luft sprang. Es erinnerte sie an die Zeit in Hossegor im Oktober 2019, wo sie Fotos von den Surfern bei der Quiksilver Pro gemacht hatte.

Abendessen am Neujahrstag

Am Abend schloss Charlie sich den drei Schweizern, Patrick, Michael und Steffi zum Essen an. Mit von der Partie war auch ein anderer Deutscher, Jannis, der an diesem Tag erst angekommen war. Sie wollten eigentlich zum La Lonja, dem Fischrestaurant am Hafen, wo Charlie an einem ihrer vorherigen Aufenthalte in Corralejo schon einmal war. Leider hatte es an diesem Tag zu. Also gingen sie in ein anderes Restaurant in der Nähe mit dem Namen „Sombrero“.

Nach dem Essen gab es im Camp noch ein Bierchen und dann gingen alle zeitig schlafen. Immerhin wollten sie am nächsten Morgen surfen gehen.

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