Dominical
Ein kleines Stück vom Paradies im Süden Costa Ricas
Nach dem Envision-Festival blieb Charlie noch ein paar Tage in der Gegend. Zuerst war sie in Uvita, um ein paar neue und alte Freunde von ihrer Yoga-Ausbildung aus dem Jahr zuvor wiederzutreffen, dann verbrachte sie noch zwei Tage in Dominical.
Anreise nach Dominical
Ihr kommt dort entweder mit einem regionalen Linienbus oder mit Tracopa hin. Charlie war bereits in Uvita und nahm den Linienbus. Die Fahrt dauerte nur 15 Minuten und es kostete 1200 Colones (ungefähr 2 Dollar). Die Straße führt an der Küste entlang und man kann herrliche Ausblicke genießen.
Der Ort Dominical
Es ist ein kleiner Ort und man kann in nur 15 Minuten von einem Ende ans andere laufen. Es gibt zwei Supermärkte, einen kleinen direkt im Ort und einen größeren an der Hauptstraße nach Uvita, eine Schule und eine Kirche. Man findet zudem mehrere Möglichkeiten, wo man essen gehen kann, von Selbstdienungs-Bistros bis hin zu Restaurants. Man merkt, dass dieser Ort um den Surftourismus herum aufgebaut wurde, er hat aber auch noch etwas vom original Tico-Charme. Es gibt mehrere Surfschulen und Surfverleih. Egal, wo man in Dominical untergebracht ist, man ist nie mehr als 10 Gehminuten vom Strand entfernt.
Jeden Freitag gibt es in der Ortsmitte von Dominical direkt neben dem Fußballfeld einen Markt und auch an der Straße, die am Strand entlang führt, sind Markstände und Straßenverkäufer. Souvenirs findet man leicht in Dominical.
Auch für die Unterkunft gibt es verschiedene Optionen von günstigen Surfhostels bis hin zu Boutiquehotels. Große Resorts solltet ihr aber nicht erwarten! Charlie war im Cool Vibes Beach Hostel, was nur 2 Minuten vom Strand entfernt ist, Surfboards zum Verleih hat, sowie einen Pool, mehrere Hängematten und Sofas, eine Küche und Zimmer mit oder ohne Klimaanlage.
Surfen in Dominical
Dominical ist ein beliebter Surfspot in Costa Rica und es finden dort sogar nationale Wettbewerbe statt. Es ist ein Beachbreak, der bei Flut am besten ist. Die Wellen erstrecken sich am gesamten Ort entlang bis man zur Flussmündung kommt. Je nachdem, wie groß die Wellen sind, sind sie mitunter recht schwierig und der Spot ist eher für erfahrenere Surfer geeignet. Es war aber nie überfüllt und alle waren freundlich und gesprächig, sowohl im Wasser als auch am Strand.
Wenn ihr sanftere Wellen bevorzugt, dann ist der Strand von Dominicalito nur 5 Minuten mit dem Auto entfernt. Dort kann man sich auch ein Board ausleihen.
Yoga in Dominical
Wie in jedem Surfort in Costa Rica mangelt es auch in Dominical nicht an Yoga-Angeboten. Charlie genoss die Stunden bei Rockstar Yoga. Die Qualität war gut und Charlie hatte den Eindruck, dass viele in der Gruppe dauerhaft dabei sind. Anders als in Santa Teresa, wo man ständig neue Leute um sich hatte, war es in Dominical eine Gruppe an Yogis, die sich bereits gut kannte und auch für ein Späßchen aufgelegt ist.
Abgesehen von der hohen Qualität, ist auch die Yoga-Plattform erhöht und bietet einen Blick bis zum Fluss. Es fühlt sich an wie ein Baumhaus.
Es gibt noch ein Yoga-Studio im Ort, Danyasa. Charlie hatte dort aber keine Stunden.