Santa Teresa – 100% Pura Vida
Erstellt euren eigenen Surf- und Yoga-Retreat in Costa Rica
Kommen wir gleich zur Sache: Charlie hat das Paradies gefunden!
Warum, wo und wie findet ihr hier…
Santa Teresa
Es ist eine Kleinstadt im Südwesten der Nicoya-Halbinsel in Costa Rica. Es ist ein langer Sandstrand, dann Wald, dann eine Straße (teilweise geteert) und einige kleine Häuser am Straßenrand. Zum Strand und zum Surfen ist es nur ein kurzer Spaziergang durch den Wald. Man sieht in Santa Teresa keine riesigen Hotelanlagen, aber viele Hostels, Ferienhäuser und Boutique-Hotels für (fast) jeden Geldbeutel.
An der Straße entlang findet man Supermärkte, Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte. Was man in Santa Teresa nicht findet, sind billige Souvenirshops. Dafür muss man schon nach Tamarindo oder Jacó fahren.
Die Straße, die durch Santa Teresa führt, ist nur teilweise geteert und die meisten Leute dort reisen aus gutem Grund mit Off-Road Bikes oder Quads. Es macht den Charme des Ortes aus. Wenn man die Straße entlangläuft, sieht man viele kreative Weisen für den Transport von Surfboards auf jeglicher Art von Fahrzeug.
Surfen in Santa Teresa
Der Strand und die Wellen machen Santa Teresa zum beliebten Reiseziel, auch, wenn es sich nicht danach anfühlt. Fast jeder, der dort wohnt, ist Surflehrer und fast jeder Tourist ist Surfer. Man spürt das sofort, wenn man nach Santa Teresa kommt. Es herrscht überall gute Stimmung; genau, wie es sich für einen Ort voller Surfer gehört.
Man kann direkt am Strand oder an verschiedenen Stellen an der Straße entlang ein Surfboard ausleihen. Als Charlie da war, waren die Wellen groß und sie beobachtete die besseren Surfer, die im kristallklaren Wasser Tubes surften, die größer waren als sie selbst. Die Wellen in Santa Teresa sind immer etwas größer als die Vorhersage ankündigt. Charlie hatte sich auf 1-Meter-Wellen gefreut, aber es war näher an 2 Metern. Der Strand ist sehr weitläufig und es gibt mehrere Beachbreaks. Auch mit den Surfschulen hat es sich nie überlaufen angefühlt und jeder bekam ein paar Wellen oder Weißwasser.
Die Wellen in Santa Teresa sind recht steil und schnell und eher für erfahrenere Surfer geeignet. Es ist perfekt zum Zuschauen, denn man sieht viele Einheimische, die ihr Können im Wasser demonstrieren. Man sieht Tubes und Aerial Surfen sowie auch Surfwettbewerbe.
Da der Strand an der Westküste ist, kann man auch vor einem herrlichen Sonnenuntergang surfen.
Nicht weit von Santa Teresa gibt es weitere Surfstrände, wo die Wellen etwas leichter zu händeln sind: Weiter nördlich ist Hermosa Beach und weiter südlich Playa Carmen. Letzterer ist fußläufig erreichbar, wohingegen man für Hermosa ein Fahrzeug braucht. Man kann mit dem Shuttle von EasyHop hinfahren. Allerdings sind Surfboards nicht erlaubt. An der Ecke in Strandnähe, wo der Shuttle Passagiere absetzt, kann man aber ein Brett ausleihen. Dort sind auch zwei Cafés und eines davon hat Schließfächer. Am Hermosa Strand surft man am besten bei Flut.

Yoga in Santa Teresa
Fast jede Unterkunft in Santa Teresa bietet täglich mehrere Yoga-Stunden an. Wenn ihr eine verpasst, findet ihr kurz darauf eine andere vom Sonnenaufgang bis spät am Abend.
Charlie war im Zeneidas Surf Garden, einem Surfhostel, wo auch ein separates Yoga-Deck inmitten der Bäume und mit dem Klang der Wellen im Hintergrund, war. Charlie hatte um 7.30 Uhr am Morgen eine Hatha-Stunde, um 9 Uhr Vinyasa-Yoga und Stretch um 18.30 Uhr, direkt nach Sonnenuntergang. Für Hostelgäste kostete es 8$, für Externe waren es 10$ oder 25$ für drei Klassen. Man konnte kurz vor der Klasse entscheiden, ob man teilnehmen wollte. Man musste nicht im Voraus buchen. Neben Yoga gab es auch Tanzkurse und Breathwork-Stunden.
Eine der Mädels, die Charlie im Zeneidas kennenlernte, verglich es mit einem Surf- und Yoga-Retreat, wo man selbst spontan den Plan festlegt. So fühlte es sich auch für Charlie an. Sie machte Yoga, wann immer sie Lust dazu hatte, ging Surfen, wenn die Bedingungen gut schienen, gönnte sich Kaffee und Smoothies zu jeder Tageszeit und ruhte in einer Hängematte im Zeneidas Surf Garden, wenn sie ein Päuschen brauchte.
Kunst und Handwerk
Direkt im Zeneidas Surf Garden kann man einen Töpfer-Workshop machen und bei einem Spaziergang an der Straße entlang, erkennt man schnell, dass Santa Teresa ein Ort für Künstler ist. Es gibt Künstler-Cafés und verschiedene Workshops. Die meisten Dinge, die man in Geschäften in Santa Teresa kaufen kann, sind handgefertigt von Künstlern aus dem Ort. Charlie war nicht überrascht, dass dieses Paradies vielen als Inspiration dient.
Unterkunft in Santa Teresa
Charlie übernachtete im Zeneidas Surf Garden und sie kann dieses Surfhostel wärmstens empfehlen. Man findet für jegliches Budget ein Angebot von Schlafsälen bis hin zu Hütten. Es fühlt sich nach Gemeinschaft an mit einer Küche, die sich alle teilen, regelmäßigen Yoga-Stunden und es sind nur zwei Minuten zum Strand und einigen der besten Wellen der Welt. Die meisten Leute, die sie dort kennenlernte, waren ein paar Wochen dort und einige wollten ursprünglich weiterreisen, waren aber irgendwie in Santa Teresa hängengeblieben. Charlie konnte das völlig nachvollziehen!
Überall im Ort findet man weitere Unterkünfte dieser Art von Hostels bis Hütten und Boutique-Hotels. Charlie würde jederzeit wieder im Zeneidas unterkommen, da es alle Erwartungen erfüllt und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Nachtleben in Santa Teresa
In gewisser Hinsicht fühlt sich Santa Teresa auch ein bisschen wie eine Party-Stadt an. Viele Touristen ersuchen das Nachtleben, was sich entweder in einer Party im Hostel äußert oder einem Spaziergang zu einer der zahlreichen Bars. Beliebte Ziele sind die Banana Beach Bar und Kooks. Im Banana findet jeden Mittwoch eine Sunset-Beach-Party statt, die am Nachmittag beginnt. Kooks ist eine American-Style-Bar, wo auch Sport übertragen wird und abends oft Livemusik ist. Am besten folgt ihr Kooks auf Instagram, um herauszufinden, was auf dem Programm steht. Das Musikgenre variiert von Abend zu Abend.
Es gibt noch weitere Bars in Santa Teresa, zum Beispiel Somos und Kika. Auch hier ist Instagram die besten Informationsquelle. Außerdem ist da noch Ranchos Itaúna direkt am Strand. Dort legen regelmäßig DJ auf oder man hört Livemusik. Am besten geht man am Sonntag Nachmittag hin.
Santa Teresa für digitale Nomaden
Als Charlie zum zweiten Mal in Santa Teresa war, blieb sie fünf Wochen dort und natürlich musste sie auch arbeiten. Morgens konnte sie im Zeneidas arbeiten, aber ab 11 Uhr wurde es zu heiß. Sie brauchte einen Ort mit Klimaanlage. Eines der beiden Selina-Hostels im Ort war nur wenige Meter vom Zeneidas entfernt. Im Selina gibt es immer einen Coworking-Space, den man auch nutzen kann, wenn man nicht dort übernachtet. Das war hier nicht anders. Für einen Tagespass zahlte Charlie 12 Dollar und es gibt auch Wochen- und Monatspässe.
Auch die Bar Kooks wird tagsüber zum Coworking-Space. Man muss nichts bezahlen und bekommt sogar Wasser und Kaffee umsonst. Es gibt eine separate Speisekarte für Coworking.
Während ihres Aufenthaltes in Santa Teresa fiel Charlie auf, dass dort nicht viele digitale Nomaden sind. Die meisten Leute, die etwas länger bleiben, sind Backpacker und keine digitalen Nomaden. Die meisten Touristen dort bleiben aber nur ein paar Tage und Charlie sah viele Leute kommen und gehen. Sogar im Coworking-Space im Selina waren alle nur maximal eine Woche da. Man trifft Leute, die etwas länger bleiben, aber es gibt in Santa Teresa keine Nomaden-Gemeinschaft.
Anreise nach Santa Teresa
Charlie kam von Tamarindo und hatte einen Shuttle-Service mit TropicalTourShuttles gebucht. Es war ein Tür-zu-Tür-Service. Es gibt ähnliche Shuttles von San José, was aber acht bis neun Stunden dauert. Man kann auch von San José mit Costa Rica Green Airways nach Cobano fliegen und von dort aus ein Taxi oder einen Shuttle nehmen. In Santa Teresa kann man auch Easy Hop nutzen, um vom einen Ende der Stadt zum anderen zu kommen, wenn man nicht laufen möchte.