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Sunset in the mountains of Madeira

Teneriffa: Von den Bergen bis an die Küste

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View from the top of Masca Valley in Tenerife

Teneriffa: Von den Bergen bis an die Küste

Teide, Garachico and Masca

Man sieht ihn bereits aus weiter Ferne und es ist wahrscheinlich der meistbesuchte Ort auf Teneriffa: der Teide. Mit 3715 Metern ist er die höchste Erhebung in Spanien. Es schneit dort oben sogar, was dazu führen kann, dass man nicht hoch darf. Charlie hatte Glück. Auf dem Schild am Eingang zum Nationalpark stand “Teide Abierto“ – man durfte an diesem Tag hinauffahren.

Vilaflor und die Weingüter

Die Tour, die Charlie gebucht hatte, begann in Los Cristianos und der Bus fuhr von dort aus direkt in die Berge hinauf. Auf dem Weg nach Vilaflor kam die Gruppe an vielen Weingütern vorbei. In Teneriffa gibt es mehr als 100 davon und Vilaflor ist eine der Weingegenden. Bereits dort waren die Ausblicke zum Meer und entlang der kurvigen Straßen und Pinienwäldern atemberaubend. Von einigen Stellen aus konnte Charlie sogar Gran Canaria im Osten sehen. In westlicher Richtung ragten die Inseln La Gomera und La Palma zwischen den Wolken hervor.

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Ein Besuch auf dem Teide

Es gibt verschiedene Zugänge auf den Teide. Die Tour, die Charlie gebucht hatte, führte am Museum Juan Evora vorbei. Dort kann man etwas über die Geschichte und die traditionellen Lebensweisen der Gegend lernen. Einige Lavafelder weiter ist das Besucherzentrum Cañada Blanca, von wo aus Charlie die Felsformation des Roque Cinchado an der Südseite des Teide bestaunen konnte.

Es war nicht Teil der Tour, aber man kann auch noch näher an den Gipfel des Teide mit einem Lift.

Icod de los Vinos

Nach dem Besuch auf dem Teide ging es für die Gruppe bergab und an die Nordseite der Insel. Der nächste Halt war in Icod de los Vinos, eine weitere Weingegend und ein Ort, an dem sich die Sehenswürdigkeiten aneinanderreihen.

Parque del Drago

Mitten in Icod befindet sich der älteste Drachenbaum der Insel in einem botanischen Garten. Er wird auch „Drago Milenario“ genannt, der tausendjährige Drachenbaum. Allerdings ist das genaue Alter umstritten. Man sieht den Drachenbaum von dem Platz an der Kirche San Marcos. Wenn ihr näher heranwollt und den gesamten Park sehen möchtet, kostet das 5 € Eintritt.

Mariposario del Drago

Neben dem Parque del Drago und am Fuße der Kirche ist eine weitere Sehenswürdigkeit, ein Schmetterlingspark. Die Eintrittsgebühr beträgt 9,50 € (6,50 € für Kinder).

Auf dem Weg zurück zum Bus genehmigte sich Charlie Arepas zum Mittagessen. Das Restaurant ist nicht weit weg vom Mariposario und man kann es gar nicht übersehen. Die Arepa mit traditionellem Käse von den Kanaren war köstlich!

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Garachico

An der Nordküste Teneriffas, ungefähr 15 Minuten von Icod de los Vinos, ist der Ort Garachico, die erste Hauptstadt der Insel. Es erinnerte Charlie sofort an Madeira. Die Küste und die Wellen, die in natürliche Pools münden, ähneln dem Anblick von Porto Moniz. Es gibt aber einen großen Unterschied: Garachico ist weniger von Touristen überlaufen und Charlie sah nur ein Restaurant direkt am Ufer. Das heißt aber nicht, dass man in Garachico nicht gut essen könnte. Es gibt mehrere Restaurants und Bars, nur eben auf der anderen Straßenseite.

Garachico wurde im Jahr 1496 gegründet und wurde zu einem wichtigen Hafen der Kanaren bis ein Vulkanausbruch und Lavaströme im Jahr 1706 Teile der Stadt und des Hafens zerstörten. Santa Cruz wurde die neue Hauptstadt und der wichtigste Hafen der Insel.

Die Spuren der Naturkatastrophe sind heute nicht mehr sichtbar. Garachico ist eine hübsche Kleinstadt im Kolonialstil mit der Plaza de la Libertad, Wohnhäusern, historischen Palästen und einer Kirche. Nehmt euch die Zeit, die engen Gassen und den Parque de la Puerta de Tierra zu besuchen.

Masca

Von Garachico aus ging es ein weiteres Mal hinauf in die Berge. Jetzt ging es ins Dorf Masca. Das darunterliegende Tal ist eines der meistfotografierten Motive auf Teneriffa und das aus gutem Grund! Man sieht, wie die Sonne das grüne Tal erhellt, und kann bis zum Meer sehen. Man kann auch die 5 km durchs Tal bis zur Küste wandern und von dort aus ein Boot nach Los Gigantes nehmen.

Die Straße nach Masca ist von beiden Seiten eng und kurvenreich. Die Ausblicke sind herrlich und Charlie war beeindruckt, wie gut der Busfahrer die steilen Kurven bezwang.

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