San Cristóbal de La Laguna
Weltkulturerbe auf Teneriffa erleben
Charlie verbrachte ein Wochenende in Santa Cruz de Tenerife, um den Karneval auf Teneriffa zu erleben. Das war eine gute Gelegenheit, auch die Stadt zu erkunden sowie die Nachbarstadt La Laguna. Offiziell sind es zwei separate Städte, aber sie hängen zusammen und sind mit Bus und Straßenbahn sehr gut miteinander verbunden. Die Fahrt mit der Straßenbahn nach San Cristóbal de La Laguna dauert ungefähr 30 Minuten und man kann tolle Ausblicke übers Meer, die Häuser und die Berge in der Umgebung genießen.
La Laguna war die erste Stadt auf Teneriffa, die ehemalige Hauptstadt, ist Universitätsstadt und seit 1999 auch UNESCO Weltkulturerbe als koloniale Stadt ohne Stadtmauer.
Lagunear: Ein Spaziergang durch die Stadt
Charlie nahm an einer Stadtführung durch La Laguna teil und der Guide Carlos nutzte das Wort „lagunear“ für einen Spaziergang durch La Laguna. Los ging es an der Plaza del Adelantado vor dem Convento de Santa Catalina. Viele Besucher standen an jenem Sonntagmorgen vor dem Kloster für eine Besichtigung Schlange.
Der Name der Stadt geht auf die indigene Bevölkerung zurück. Damals muss an dieser Stelle eine Lagune gewesen sein. Die Gegend war reich an Naturgütern und durch die umliegenden Berge geschützt. Aus diesem Grund war auch keine Stadtmauer nötig.
Die erste Kapelle wurde 1511 in La Laguna erbaut. Die heutige Kathedrale ist von 1904 und wurde zwischen 2002 und 2014 renoviert und mit einer neuen Kuppel versehen.
p>Etwas weiter oben in der gleichen Straße sind auch das Teatro Leal und die Iglesia de la Concepción. Die ganze Straße entlang sind Häuser im Kolonialstil, die in hübschen Pastelltönen erstrahlen und die typischen kanarischen Balkone zeigen. Einige davon haben noch die Form der Balkone, in denen Getreide gelagert wurde.
Wenn ihr die Gelegenheit habt, schaut euch die Gasse, die zur Bar El Rincón de Tintin führt, an. Dort sieht man einen Innenhof, wo einst die Kuhställe waren.
In einer der Parallelstraßen sind zwei weitere Kirchen: Die Iglesia de los Dolores und die Iglesia de San Agustín. Letztere ist zum Zeitpunkt dieses Artikels eine Ruine und befindet sich im Bau, um daraus ein Kulturzentrum zu machen. Neben der Kirchenruine ist das ehemalige Kloster San Agustín. Darin befindet sich ein Museum mit wechselnden Ausstellungen.
Ein Kaffee im Kolonialstil
Charlie empfiehlt für gewöhnlich keine Franchise-Cafés, aber dieses hier ist einen Besuch wert, vielleicht sogar mit einem guten Buch oder dem Laptop: Der Starbucks in La Laguna ist in einem dieser Kolonialhäuser im Erdgeschoss des Mexikanischen Konsulats. Dieses Schmuckstück an Architektur solltet ihr euch nicht entgehen lassen!
