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Meeresfrüchte in den Bergen

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Meeresfrüchte in den Bergen

Ein Mittags-Ausflug in die Pyrenäen

Es war so Tradition. Jedes Mal, wenn Charlie Carwyn’s Surfhouse verließ, würde Carwyn sie zum Flughafen in Biarritz bringen und auf dem Weg würden sie Mittag essen gehen. Auch dieses Mal, nach der Quiksilver Pro Frankreich 2021, war es nicht anders. Er kannte viele Restaurants in der Gegend, wo man für 15€ ein Drei-Gänge-Menü mit Wein und Kaffee bekam./p>

Charlie war schon zwei Mal in Hossegor gewesen und beide Male hatte er ihr ein anderes Restaurant gezeigt. Dieses Mal hatte er etwas ganz Besonderes geplant: Sie würden an Biarritz vorbeifahren, hoch in die Pyrenäen und in einem Restaurant nahe der Französisch-Spanischen Grenze in den Bergen essen. Schon die Fahrt dorthin war spektakulär. Es war ein sonniger Tag Ende Oktober und es fühlte sich noch wie Sommer an. Die Blätter hatten bereits Gelb- und Rottöne angenommen und das Licht war magisch, als sie durch die Stadt Urrugne in den Wald und die Berge fuhren.

Carwyn hatte nicht übertrieben als er von einem fantastischen Ausblick sprach, den man von dort oben haben würde. (Der Ort heißt Ibardin und ist auch für günstiges Benzin und Alkohol nahe der Grenze bekannt.) Auf der einen Seite sah man die Pyrenäen, die hoch in den Himmel ragten, auf der anderen Seite hatte man einen unverstellten Blick über St. Jean de Luz und über die Bucht von Biarritz. Man konnte sogar erkennen, dass die Wellen an diesem Tag riesig waren, bis zu 2,15 Meter. Auch das Essen war super. Charlie hatte Paella. Immerhin waren sie nun in Spanien. Wann hattet ihr zum letzten Mal Meeresfrüchte mit einem Blick aufs Meer hoch in den Bergen?

Die Zeit verging wie im Fluge und sie mussten sich auf dem Rückweg etwas beeilen. Zum Glück war der Flughafen von Biarritz recht klein, sodass man den Flug auch noch erreichen konnte, wenn man erst 20 Minuten vor Abflug da war.

Carwyn und Charlie fuhren zur Küste zurück, durch die Städte St. Jean de Luz, Guéthary und Bidart. Alle drei waren hübsche Orte, die Charlie sich beim nächsten Mal genauer ansehen musste.

Als sie durch Guéthary fuhren erzählte Carwyn, wie toll es dort zum Surfen sei und, dass er früher oft dort war. Charlie sah den Strand aus dem Auto im Vorbeifahren. Die Wellen waren nicht zu übersehen. Wenn sie doch nur mehr Zeit gehabt hätte! Naja, beim nächsten Mal.

Eine weitere großartige Woche in Carwyn’s Surfhouse in Hossegor und bei der Quiksilver Pro France ging zu Ende und Charlie würde mit Sicherheit wiederkommen.

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