Die Blue Mountains
Ein Ausflug in die Berge in der Nähe von Sydney
Einen Ausflug von Sydney sollte man auf jeden Fall machen: die Blue Mountains. Es ist eine wunderschöne Gebirgskette mit herrlichen Aussichtspunkten und Wanderrouten. Der Name dieser Berge kommt daher, dass die Luft blau aussieht durch die Extrakte von Eukalyptus in der Atmosphäre. Im Sonnenlicht erscheinen die Berge blau.
Geführte Touren in die Blue Mountains
Die meisten Besucher leihen sich ein Auto und fahren in die Blue Mountains. Charlie buchte eine geführte Tour und die begann früh am Morgen. Sie wurde um 7 am Hostel direkt am Hauptbahnhof in Sydney abgeholt und sie fuhren für ungefähr eine Stunde zum Featherdale Wildlife Park. Die meisten Ausflüge zu den Blue Mountains beinhalten einen Besuch in diesem Wildlife Park oder im Zoo von Sydney.
Featherdale Wildlife Park
Der Name weist schon daraufhin, dass es ein Tierpark ist. Man sieht dort mindestens eines aller Tiere, die es in Australien gibt. Zuerst war sich Charlie nicht sicher, ob sie noch einen weiteren Tierpark sehen wollte, denn sie hatte sich bereits das Koala Sanctuary in Brisbane angesehen und Koalas und Kängurus gesehen. Am Ende aber war sie froh über diese zusätzliche Möglichkeit. Dieses Mal sah sie auch Wombats, Pinguine, Ameisenigel und einen Pelikan. All die Tiere, die sich im Koala Sanctuary versteckt gehalten hatten, zeigten sich im Featherdale Wildlife Park.

Orte in den Blue Mountains
Wenn man über Nacht in den Blue Mountains bleiben möchte, dann am besten in Katoomba. Das ist der größte Ort und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Von dort aus gibt es auch den sogenannten Explorer Bus, einen Hop-On-Hop-Off-Bus in den Blue Mountains.
Der Ort erhielt seinen Namen von dem Wasserfall in der Nähe, den die Ureinwohner „katoomba“ nannten, was so viel wie „fallendes Wasser“ bedeutet. Die Tour, die Charlie machte, beinhaltete auch einen Halt zum Mittagessen in Leura, einem hübschen, kleinen Ort nicht weit von Katoomba.
Scenic World
Die Hauptattraktion des Ausflugs war Scenic World. Man könnte es als eine Art Freizeitpark bezeichnen, es ist aber etwas ganz Eigenes. An der Stelle wurde einst Kohle abgebaut und die Besitzer des Landes bauten es zu einer Attraktion um, nachdem das Bergwerk geschlossen worden war. Besucher können nun den steilsten Zug der Welt nehmen, der nachstellt, wie die Bergarbeiter früher ins Bergwerk hineingefahren sind.


Die Hauptattraktion des Ausflugs war Scenic World. Man könnte es als eine Art Freizeitpark bezeichnen, es ist aber etwas ganz Eigenes. An der Stelle wurde einst Kohle abgebaut und die Besitzer des Landes bauten es zu einer Attraktion um, nachdem das Bergwerk geschlossen worden war. Besucher können nun den steilsten Zug der Welt nehmen, der nachstellt, wie die Bergarbeiter früher ins Bergwerk hineingefahren sind.

Die andere Seilbahn bringt Besucher zur gegenüberliegenden Seite des Tals. In der Mitte der Gondel ist ein Glasboden. Die Ausblicke zu den Seiten sind aber eigentlich besser. Man muss sich nur entscheiden, ob man den Ausblick übers Tal oder zum Wasserfall möchte. Keine Sorge, es gibt ja auch noch die Rückfahrt. Da kann man sich dann auf die andere Seite stellen und so alle Ausblicke über die Blue Mountains genießen. An einem Ende der Seilbahn ist auch ein Aussichtspunkt und man kann von dort auch zum Wasserfall laufen. Allerdings sieht man dann nur einen winzigen Teil des Wasserfalls. Den Großteil sieht man nur von der Seilbahn aus. Das ist die spektakulärste Ansicht des gesamten Wasserfalls.

Vom Aussichtspunkt kann man auch zum Echo Point wandern, um die berühmten Three Sisters, eine Gesteinsformation, für die die Blue Mountains bekannt sind, aus der Nähe zu sehen. Charlie kehrte mit der Seilbahn zum Besucherzentrum zurück. Echo Point war sowieso der nächste Halt der Tour.
Echo Point
Dies ist der bekannteste Aussichtspunkt in den Blue Mountains und er bietet einen tollen Blick auf die Berge und das Tal sowie auch die Three Sisters. Es gibt dort einen Parkplatz, ein Besucherzentrum und ein paar Geschäfte.

Echo Point war der letzte Stopp der geführten Tour, die Charlie gebucht hatte. Von dort aus fuhren sie nach Sydney zurück. Dieses Mal würden sie aber nicht in die Stadt hineinfahren, sondern zum Fährhafen am Olympic Park. Von dort aus gibt es eine Pendlerfähre direkt zum Circular Quay, von wo aus Charlie mit der Straßenbahn zu ihrer Unterkunft zurückkehren konnte.
Diese Fähre war die perfekte Gelegenheit, auch die andere Seite des Hafens von Sydney zu sehen und unter der Hafenbrücke durchzufahren.