Coliving auf den Azoren: Dwell
Ein Zuhause für digitale Nomaden in Fenais da Luz
Charlies Reise nach São Miguel auf den Azoren war recht spontan und an Stelle ihrer üblichen Recherche nach den besten Unterkünften, musste sie buchen, was noch übrig war. Sie hatte keine Ahnung, dass sie trotzdem einen echten Schatz gefunden hatte. Dwell Coliving auf den Azoren vereinte das Beste am Leben als digitaler Nomade: eine warmherzige Gemeinschaft, ein wunderschönes Haus mit Coworking Space und ein ungetrübter Blick auf die Wellen, die vom Atlantik auf die Küste zurollen.
Dwell Coliving auf den Azoren
Dwell wurde 2019 von Charles und Ania ins Leben gerufen. Sie kauften ein altes Haus an der Küste in einem kleinen Dorf in Norden der Insel São Miguel und durch viel Arbeit und Leidenschaft wurde daraus ein wunderschönes Coliving über zwei Etagen mit einem Coworking-Space und nicht nur einer, sondern zwei Terrassen mit Blick aufs Meer. In anderen Teilen der Welt bekommt man so einen Ausblick nur in teuren Hotels und muss ihn auch noch mit vielen Fremden teilen. Bei Dwell gehört man schnell zur Familie und man kann den herrlichen Ausblick beim Frühstück, Abendessen oder in der Mittagspause gemeinsam genießen.
Charles und Ania wohnen in einer separaten Wohnung direkt gegenüber und kümmern sich gemeinsam mit freiwilligen Helfern um alles im Coliving. Charlie wurde mit offenen Armen empfangen, herumgeführt und ihr wurde sogar etwas vom Mittagessen angeboten, das die anderen gerade gekocht hatten. Später am Tag führen sie zu den natürlichen Pools in Capelas zum Schwimmen und zu einem größeren Supermarkt. Am gleichen Abend kochte Charles für alle einen Shepherd’s Pie aus dem Gemüse, das andere Hausbewohner übrig gelassen hatten und alle aßen gemeinsam bei Sonnenuntergang auf der Terrasse. Charlie könnte sich gar kein schöneres Willkommen und keine bessere Art, ihre neuen Mitbewohner kennenzulernen, vorstellen.
Alltag im Dwell Coliving
Charlie stand für gewöhnlich vor allen anderen im Haus auf und begann den Tag mit Yoga auf dem Balkon in der zweiten Etage. Yoga-Matten und andere Dinge sind bei Dwell vorhanden und dürfen von allen genutzt werden. Vom Balkon aus sieht und hört man das Meer. Es ist der perfekte Ort für Yoga am Morgen. Im Sommer wird es tagsüber sehr heiß und die Sonne hat viel Kraft auf den Azoren. Yoga und andere sportliche Aktivitäten sind früh morgens am besten.
Kaffee, Müsli und frisches Obst gehören bei Dwell zum Paket und der beste Ort fürs Frühstück ist die Stelle mit dem Blick aufs Meer: die Terrasse. Falls das Wetter nicht mitspielt, immerhin ist es eine Insel, ist auch in der Küche ein großer Esstisch und es gibt Sofas auf beiden Etagen.
Für gewöhnlich fährt mindestens einmal am Tag jemand ins Fitnessstudio, zum Markt oder zum Schwimmen. Wenn man nicht mit Arbeit beschäftigt ist, kann man sich da immer anschließen. Mittag- und Abendessen kann man in der gut ausgestatteten Küche zubereiten und alle Hausbewohner kochen oft gemeinsam oder genießen ein Getränk zum Feierabend auf der Terrasse. Hin und wieder holt Charles am Abend auf der Terrasse auch die Gitarre oder sogar das Saxofon heraus. Mittels Projektor wird die Terrasse auch zum Kino oder man spielt gemeinsam Karten. Es ist eine echte Gemeinschaft und natürlich kann man sich auch immer zurückziehen, wenn man keine Gesellschaft möchte.
Coworking bei Dwell
Im oberen Stockwerk ist ein geräumiger Coworking-Space und wenn ihr vor allen anderen aufsteht, bekommt ihr vielleicht sogar einen Schreibtischplatz am Panorama-Fenster mit Blick aufs Meer. So wird das Arbeiten gleich viel angenehmer!
Dwell hat auch Monitore, ergonomische Stühle und zwei Telefon-Kabinen. Das WLAN ist überall im Haus gut und einige Hausbewohner arbeiten auch gerne vom Sofa oder der Hängematte.
Die Zimmer im Dwell Coliving
Dwell hat fünf Zimmer und zwei Lofts, die man mit bis zu drei Personen bewohnen kann. Einige Zimmer haben ein eigenes Bad. Charlie hatte eines der Loft-Zimmer gebucht, das man über eine Treppe vom Coworking Space erreicht. Da sie relativ spontan und kurzfristig buchte, war das das einzige Zimmer, was noch verfügbar war. Es ist ein gemütliches Eckchen; beim nächsten Mal aber wird Charlie ein Zimmer buchen, das von mehr als nur einem Vorhang von den Gemeinschaftsräumen abgeteilt ist. Es ist schön und auch preislich günstig, falls das euer Kriterium ist.
Wo ist Dwell coliving? Fenais da Luz
Dwell coliving befindet sich in Fenais da Luz, einem Dorf an der Nordküste von São Miguel, in der Nähe von São Vicente de Ferreira, Capelas und Rabo de Peixe. Die nächstgelegene Stadt ist Ribeira Grande und ungefähr 20 Minuten mit dem Auto entfernt.
In Fenais da Luz gibt es einen kleinen Supermarkt, eine Bar und eine Bäckerei, sodass man alles Notwendige bekommt. Es ist ein traditionelles azorianisches Dorf, wo die Männer zu jeglicher Tageszeit auf den Stufen vor der Kirche zusammensitzen oder vor der Bar stehen und die Frauen sich vor ihren Häusern auf der Straße unterhalten.
Wie kommt man nach Fenais da Luz?
Im Dorf, nur 2 Minuten zu Fuß vom Coliving entfernt, ist eine Bushaltestelle. Es fährt regelmäßig ein Bus nach Ponta Delgada. Vom Flughafen nimmt man sich besser ein Taxi. Der Preis beträgt ungefähr 20€. Charles und Ania haben zwei Autos und man kann sich immer für Fahrten zum Supermarkt oder zum Schwimmen anschließen. Die freiwilligen Helfer dürfen die Autos auch nutzen und man kann sich immer für Ausflüge zusammentun.
Natürlich kann man sich auch ein Auto mieten, was sowieso die beste Art ist, um die Insel São Miguel zu erkunden.
Ausflüge auf den Azoren
Fenais da Luz ist ein kleines Dorf und es gibt nicht viel zu sehen. Von Dwell gibt es in beide Richtungen einen Küstenwanderweg: Gen Westen kommt man nach Capelas, wo auch die natürlichen Pools sind, gen Osten läuft man in Richtung Calhetas und kommt an einem Hotel vorbei, wo man direkt an der Küste Mittagessen oder Kaffee trinken kann.
Charles und Ania fahren täglich zum Schwimmen nach Capelas und man kann sich immer anschließen. Charlie und ein paar andere Mitbewohner organisierten auch andere Ausflüge und durften dafür Anias Auto benutzen. Sie fuhren zum Canyoning am Salto do Cabrito und zum Whale Watching in Rabo de Peixe. Zwei andere Mitbewohner hatten sich ein Auto gemietet und fuhren zu ihren Surfstunden nach Ribeira Grande. Charlie und zwei andere Hausbewohner konnten sich anschließen und so auch surfen gehen.
In den Sommermonaten finden in São Miguel auf den Azoren viele Feierlichkeiten und Festivals statt. Die Hausbewohner fuhren gemeinsam zur weißen Nacht, PDL White Ocean, in Ponta Delgada und Charlie fuhr mit Ania und Charles zu einem Festival, MEO Monte Verde, in Ribeira Grande. Wenn ihr euch selbst kein Auto mietet, sprecht ihr am Besten einfach mit den anderen im Haus darüber, was ihr gerne machen möchtet und oft findet man gleiche Interessen und kann gemeinsam etwas unternehmen.
Ein Zuhause für digitale Nomaden
Das Willkommen bei Dwell war mit Sicherheit das wärmste, was Charlie in einem Coliving erlebt hatte und sie wurde sofort in die Familie aufgenommen. Sie blieb nur zehn Tage und die waren voller Lachen und Freude, Yoga und Schwimmen, gemeinsamen Abendessen, Abenteuerausflügen und natürlich Coworking. Zehn Tage sind nicht genug und sie wird ihre Mitbewohner und ihren Lieblingsfrühstückplatz mit Meerblick vermissen. Sie muss wohl noch einmal wiederkommen und etwas länger bleiben






















