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Mit dem Rucksack von Monteverde nach La Fortuna

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Arenal Volcano and Lake Arenal

Mit dem Rucksack von Monteverde nach La Fortuna

Heut’ fahr’n wir übern See

Ein Bootsausflug gehört zu jedem Urlaub dazu. Aber seid ihr schonmal mit dem Boot zum nächsten Reiseziel gefahren?

Charlie hatte mit Monteverde Tours einen Shuttle-Service von Monteverde nach La Fortuna gebucht. Sie wurde um 8 Uhr morgens von ihrer Unterkunft in Monteverde abgeholt. Der Fahrer war Hugo und im Minibus saßen bereits Shelley aus Montréal, Bill aus Halifax, Casey aus Minnesota und zwei Jungs aus Kopenhagen. Der Fahrer Hugo sprach kein Englisch und Shelley war froh, dass sie nun auch Charlie hatte, die beim Übersetzen helfen konnte. Hugo gab viele Tipps und erzählte viel über die Umgebung. Sie hielten sogar an einem Aussichtspunkt, um Fotos zu machen. Hugo sagte freudig, dass es der erste Tag in dieser Woche war, an dem man den Vulkan El Arenal sehen konnte. Die anderen Tage war es immer bewölkt gewesen.

Charlie hatte eine schöne Unterhaltung mit Shelley. Sie war schon etwas älter und hatte bis zur Rente als Reisejournalistin gearbeitet. Sie hatte einen Abschluss in Linguistik. Beide hatten viel gemeinsam und tauschten Reisegeschichten und Wissen über Fremdsprachen aus. Die Zeit verging wie im Flug.

Der Arenal-See

Nachdem sie zwei Stunden durch hübsche Landschaften gefahren waren, kamen sie an den See. Sie hatten bereits einen kleinen Fluss, den Rio Chiquito, überquert, der einer der Flüsse ist, die den künstlichen See mit Wasser versorgen. Der See war erschaffen worden, um Strom zu erzeugen. Alle stiegen aus dem Minibus aus und Hugo gab weitere Informationen über das Boot, auf das sie nun warteten. Es kam nach weiteren 10 Minuten Wartezeit und alle luden ihr Gepäck ins Boot. Es waren ungefähr 30 Passagiere.

Das Boot war gerade einige Meter gefahren, als es plötzlich rückwärts ging und dann im Kreis. Was hatte das zu bedeuten?

Scheinbar gab es ein Problem mit dem Motor. Zwei Männer von einem anderen Boot kamen zu Hilfe, überprüften ein paar Dinge und beschlossen den mit Touristen beladenen Kahn über den See abzuschleppen.

Sie schafften es auf die andere Seite ohne weitere Zwischenfälle.

Ankunft in La Fortuna

Am Ufer warteten bereits zwei Busse und die Fahrer luden das Gepäck über ein Fenster bei den Rücksitzen ein. Sie fragten jeden nach dem Namen des Hotels und schon ging es in die Stadt La Fortuna. Nein, noch nicht ganz. Zuerst mussten sie noch warten, dass eine Nasenbär-Familie die Straße freimachte. Es war ein schönes Schauspiel.

Auf dem Weg dorthin, kamen sie an den heißen Quellen von Tabacón vorbei und der Fahrer sagte ihnen, dass man diese Quellen kostenlos besuchen konnte. Er fügte auch hinzu, dass Uber in La Fortuna verfügbar ist, falls jemand im Bus später dorthin wollte. Charlie behielt diese Information im Hinterkopf, aber sie wusste bereits, dass sie dafür keine Zeit haben würde. Es gab einfach zu viel zu sehen in La Fortuna!

Charlie kam kurz nach 12 Uhr an ihrer Unterkunft an, stellte ihr Gepäck ab und lief in den Ort, um Mittag zu essen. Sie kam an einem Markt vorbei, der jeden Freitag stattfand, schaute sich kurz um und lief weiter in Richtung Zentrum. Sie hoffte, ein Restaurant zu finden, wo es lokale Gerichte gab und sie auch etwas länger sitzen konnte, um den Laptop herauszuholen und ein paar Dinge niederzuschreiben.

An einer Straßenecke stand ein Tourguide vor seinem Büro und bemerkte, dass Charlie etwas unentschlossen war, in welche Richtung sie gehen wollte. Er bot Hilfe an und sie sagte ihm, was sie suchte. Er empfahl das Restaurant “Soda Víquez”. Charlie ging dort hin, setzte sich, las die Speisekarte und als sie bestellte fragte die Kellnerin, wer das Restaurant empfohlen hatte. „Ein Typ an einer Straßenecke”, war Charlies Antwort.

Das Restaurant hat alle Erwartungen erfüllt und sie aß ihr erstes Casado con pollo, ein typisches Gericht in Costa Rica.

Fill your suitcase with memories, adventures and stories.

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