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Dartmouth

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Dartmouth

Ein Besuch im südlichen Devon

Es war reiner Zufall, dass Charlie ein paar Tage in Dartmouth, Devon, verbrachte. Wenn sie vorher gewusst hätte, wie schön dieser Teil der englischen Küste ist, wäre es sicher kein Zufall gewesen. Es ist auf jeden Fall in Charlies Top 3 der Küstenstädte in England, gleich nach St. Ives und Carbis Bay.

Zugegebenermaßen ist Dartmouth etwas schwer zu erreichen, wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist. Man nimmt entweder den Zug nach Totnes und von dort aus einen Bus (dauert ungefähr eine Stunde) oder den Zug nach Paignton, dann die Dampfeisenbahn nach Kingswear und dann die Fähre, um auf die andere Seite des Flusses Dart zu kommen. Das klingt vielleicht etwas umständlich, ist aber die Mühe wert. Sieht man erst einmal die Promenade am Hafen und die Flussmündung vor Augen, hat man die Strapazen der Anreise schnell vergessen. Auch die eindeutigen Geräusche der Dampflok werden bald zu einer bekannten Melodie.

 

Schlendert durch die engen Gassen, betrachtet wunderschöne Häuser, die sich von der Küste den Hügel hinaufziehen, besucht einen der historischen Tea Rooms, findet eure Urlaubssouvenirs in den kleinen Boutiquen entlang der Foss Street, jagt auf dem Markt nach Schnäppchen oder gönnt euch ein Eis von Salcombe DairySalcombe Dairy in den Royal Avenue Gardens. Wenn euch danach ist, könnt ihr auch das Museum von Dartmouth besuchen. Drei Dinge aber solltet ihr auf jeden Fall machen, wenn ihr in Dartmouth seid.

Paddleboarding

Charlie könnte sich keine schönere Art, die Gegend zu entdecken, vorstellen, als auf einem SUP. Stand-Up-Paddeln ist in den vergangenen Jahren sehr beliebt geworden und ein erholsamer Freizeitsport. Auf dem Fluss in Dartmouth bemerkt man die Gezeiten sehr stark und sollte sich dessen bewusst sein. Je nachdem, ob gerade Ebbe oder Flut ist, entscheidet sich, in welche Richtung man paddeln sollte. Falls ihr euch unsicher seid – und es ist sowieso sicherer-, dann empfiehlt Charlie eine Stunde oder eine Abenteuer-Tour mit The Paddleshack. Dort wird euch das gesamte Equipment zur Verfügung gestellt und man lernt alles zum Thema Sicherheit und der richtigen Paddel-Technik. Sie zeigen euch auch die schönsten Spots am Flussufer. Vielleicht entdeckt ihr dabei sogar ein paar versteckte Strände.

Flusskreuzfahrt

Wenn euch nicht so nach sportlicher Betätigung ist, könnt ihr den Fluss und die Umgebung auch bei einer Mini-Kreuzfahrt erkunden. Die naheliegendste Option ist eine 1-Stündige-Tour von Dartmouth nach Dittisham und zurück. Es gibt auch längere Fahrten nach Totnes oder sogar nach Torquay. Man kann auch aussteigen und zu einer beliebigen Zeit zurückkehren. Alle Information dazu findet ihr auf der Webseite von Dartmouth Steam Railway and River Boat Company.

Die Burg von Dartmouth und eine Küstenwanderung

Wenn ihr bereits auf dem Fluss unterwegs wart, sei es auf einem SUP oder einer Fähre, habt ihr auf jeden Fall Dartmouth Castle am Eingang zum Hafen gesehen. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert als strategischer Verteidigungspunkt gegen Angriffe vom Meer erbaut. Vom Zentrum von Dartmouth läuft man ungefähr 25 Minuten zwischen historischen Häusern, an der Bucht Warfleet Creek vorbei und durch ein Stückchen Wald. Man kann auch vom Hafen für 3£ ein Boot nehmen, dass direkt bei der Burg anlegt.

Besuch einer historischen Festung am Meer

Diese Burg ist anders als die, die man für gewöhnlich in England sieht, da sie nie als Wohnsitz diente. Sie war immer ein militärischer Stützpunkt zur Verteidigung der Küste. Somit hat man von dort aus die besten Ausblicke über die gesamte Flussmündung und man sieht historische Kanonen und Lagerräume für Schießpulver.

Direkt vor der Burg ist ein netter, kleiner Coffeeshop mit Sitzplätzen im Freien und einem schönen Aussichtspunkt. Charlie würde euch aber empfehlen, mit dem Kaffee ein paar Stufen hinab zur Bucht zu gehen und ihn an dem kleinen Strand zu genießen.

Auf Erkundungstour im südlichen Devon

Von dort aus ist es ein Kleiner Spaziergang zur nächsten Bucht, Sugary Creek. Auf diesem Abschnitt des Küstenpfads merkt man, dass es immer weniger Menschen und Häuser werden. Es ist der Südwest-Küstenpfad und führt direkt zum Strand Compass Cove und Little Dartmouth. Hier ist auch ein Parkplatz für die, die Lieber fahren.

Dartmouth

Wenn man zu Fuß unterwegs ist, kann man von hier aus ein Stück weiter ins Landesinnere in Richtung Stoke Fleming laufen. Von dort kann man den Bus zurück nach Dartmouth nehmen. Über die Fahrzeiten sollte man sich aber im Voraus informieren, da der Bus nicht so häufig fährt, wie man denken würde, vor allem an Wochenenden.

Dartmouth

Wenn man wieder zum Küstenpfad möchte, muss man leider durch das Dorf Stoke Fleming ein Stück an der Straße entlanglaufen. Es ist recht eng und kann mitunter auch sehr geschäftig sein. Das Dorf ist aber sehr schön und einen Spaziergang wert. Von dort aus sind es 15 bis 20 Minuten, bis man den Strand Blackpool Sands erreicht. Er ist wesentlich größer als die Buchten, an denen man bisher vorbeikam. Dort gibt es einen Parkplatz, ein Café und man kann sich Kayaks und SUPs ausleihen. Charlie war im April dort und sie kann sich gut vorstellen, dass hier im Sommer recht viel los ist. Auch hier ist eine Bushaltestelle, die man kaum übersehen kann. Der Bus fährt direkt nach Dartmouth zurück. Für die Wanderung von der Burg in Dartmouth bis Blackpool Sands brauchte Charlie ungefähr 2 Stunden, häufige Foto-Pausen und Spaziergänge hinauf und hinunter zu Buchten inbegriffen.
Fireworks in Dartmouth

Bonus-Tipp: Port of Dartmouth Royal Regatta

Wenn ihr am letzten Wochenende im August in Dartmouth seid, könnt ihr ein Wochenende mit Wassersport, Imbissständen und Volksfest erleben. Die Regatta Port of Dartmouth Royal Regatta ist ein jährlicher Höhepunkt im südlichen Devon und wird mit einem Feuerwerk über dem Wasser beendet.

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