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Ausflug nach Bayonne

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Ausflug nach Bayonne

Charlie im Baskenland

Es war ein Sonntag im Oktober und Charlie war in Hossegor für die Quiksilver Pro Frankreich 2021. An diesem Tag war Pause, denn es waren keine Wellen da. Charlie hatte frei.

Auf ihrem Weg vom Flughafen in Biarritz zu Carwyn’s Surfhouse war sie durch Bayonne gekommen und die Stadt hatte ihr gut gefallen. Zudem war eine historische Stadt an einem Fluss immer einen Besuch wert. An diesem Wochenende war auch noch die Foire du Jambon, ein Schinkenfest. Es würde viel los sein.

Wie man nach Bayonne kommt

Charlie radelte auf dem E-Bike von Carwyn’s Surfhouse zum Bahnhof in St. Vincent de Tyrosse. Um 11.27 Uhr sollte an diesem Sonntag ein Zug gen Süden kommen. Das Ticket kostete 6€ und die Fahrt würde nur 15 Minuten dauern, wenn denn der Zug pünktlich gekommen wäre…

Charlie war kurz nach 12 in Bayonne und lief vom Bahnhof in Richtung Stadtzentrum. Es war leicht zu finden, denn es war vom Bahnhof aus gut beschildert. Sie überquerte den Fluss Adour und war schon in der Altstadt. An diesem sonnigen Sonntag war sehr viel los. Die Bars und Restaurants an beiden Flussufern waren voll und überall war Live-Musik. Charlie weiß nicht viel über die Kultur des Baskenlandes, aber so hörte sich wahrscheinlich Baskische Musik an.

Stadtrundgang durch Bayonne

Charlie schlenderte weiter durch die engen Gassen von Bayonne. Es war überall viel los. Sie machte ein paar Fotos von beeindruckender Architektur und von der Kathedrale im mittelalterlichen Teil der Stadt und entdeckte Graffiti in versteckten Ecken. Viele davon hatten den Konflikt im Baskenland zum Thema und zeigten Vermisste. Charlie wünschte sich in diesem Moment, etwas mehr darüber zu wissen. Sie hätte eine geführte Tour machen sollen, um etwas mehr über diese Straßenkunst zu erfahren.

Sie ging weiter zur Foire du Jambon, wo man alle Arten lokaler Köstlichkeiten probieren konnte, vor allem aber Käse und Schinken. Man konnte Schinken in einer kleinen Tüte kaufen. Es sah aus wie ein Eis auf der Waffel. Ein Eis gönnte sich Charlie auch in einer kleinen Eisdiele vor der Kathedrale: Maracuja- und Johannisbeer-Sorbet. Lecker!

Das Baskenmuseum

Charlie hatte noch etwas Zeit und es war eine gute Gelegenheit, noch etwas mehr über diesen Teil der Welt zu lernen. Das Baskenmuseum schien gut dafür geeignet und es liegt direkt am Fluss in der Altstadt. Charlie musste gar nicht weit laufen. Der Eintritt kostete 8€ und es erstreckt sich über 3 Etagen in einem für die Stadt typischen Haus. Sie lernte etwas über die Zeit als Bayonne eine Fischer-Stadt war und den Weg hin zu einem strategischen Punkt, für den es sich zu kämpfen lohnte. Andere Teile des Museums zeigten Aspekte der Kultur des Baskenlandes wie traditionelle Kleidung, Sport und Tanz. Das Museum ist von dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Ein Bierchen in der Sonne

Nach ihrem Museumsbesuch hatte sie noch etwas Zeit, bis der nächste Zug kommen würde. Sie holte sich ein Bier und genoss dies im Sonnenschein am Flussufer. Im Hintergrund spielte ein Straßenmusiker und es war der perfekte Ausklang eines schönen Tages.

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