Socials

Aerial view of the new york skyline

San Francisco

Home  /  Staedtereisen   /  San Francisco
Charlie at the Golden Gate Bridge

San Francisco

Wo sind all die Hippies hin?

Es war der Sommer im Jahr 1967, der sogenannte Summer of Love, der San Francisco bekannt machte. Die Hippie-Bewegung hinterließ ihre Spuren in der Stadt und es ist noch heute eines der ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen, wenn man an San Francisco denkt. Allerdings ist das San Francisco des 21. Jahrhunderts alles andere als eine Stadt der Blumenkinder. Die Nähe zu Natur und Wanderwegen und auch das Silicon Valley ziehen vor allem diejenigen an, die gern im Freien sind und deren Arbeit etwas mit Technik zu tun hat, vielleicht sogar beides zusammen. Das Bankenviertel von San Francisco ist eine Sammlung glänzender Wolkenkratzer und die Mieten in der Stadt sind alles andere als Hippie-freundlich, es sei denn das Hippie-Dasein kommt mit einem Job in der Finanz- oder Technologie-Welt.

Eines aber wurde von verschiedenen Tour-Guides und auch Einheimischen erwähnt (und Charlie spürte das auch): Es liegen immer Liebe und Akzeptanz in der Luft. Charlie zum Beispiel wurde zu einer Privaten Dinner-Party eingeladen und wurde herzlich in die Gruppe aufgenommen.

Ein weiteres Beispiel sind Obdachlose in San Francisco. Es heißt, dass sie sich hauptsächlich im Tenderloin Distrikt aufhalten, und sie sollen generell freundlich sein und nichts Böses im Sinn haben. Die Stadt akzeptiert sind und es gibt mehrere Tafeln in der Stadt, wo sie essen können.

San Francisco an einem Tag entdecken

Wenn man nur wenig Zeit hat, um sich die Stadt anzusehen, dann macht man am besten eine Hop-On-Hop-Off-Tour. Charlie machte sogar zwei davon mit Big Bus, eine am Tag und eine am Abend. Die Routen waren unterschiedlich, nicht nur das Tageslicht.

Die Abendtour führte durch die Innenstadt, über die Bay Bridge und nach Treasure Island. Von dort aus hatte man den perfekten Ausblick auf die nächtliche Skyline von San Francisco.

 

Die Tagestour bringt euch an alle Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel die Painted Ladies, den Golden Gate Park und zum Vista Point, einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Golden Gate Bridge. Der Bus fährt auch über die Brücke und für Charlie war das die beste Art, es zu genießen, dann man kann oben im Bus mit offenem Dach bei ungetrübtem Ausblick sitzen. Es war kalt und windig, aber es hat sich gelohnt!

Golden Gate Bridge

Powered by GetYourGuide

Charlie stieg nur bei den Painted Ladies und am Pier 39 aus. Sie hätte gerne etwas mehr Zeit im Golden Gate Park und am Palace of Fine Arts mit den schönen Gärten verbracht. Dafür hatte sie aber nicht genug Zeit.

Am Pier 39 probierte Charlie die typische Muschelsuppe Clam Chowder im Sauerteig-Brot und beobachtete die Seelöwen. Das Pier hatte eher etwas von einem Freizeitpark für alle Altersgruppen, aber es ist der beste Ort, um die Seelöwen zu sehen.

 

Cable Cars und öffentliche Verkehrsmittel in San Francisco

Die Tour mit Big Bus war gut, um alle Ecken und Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen. Die öffentlichen Verkehrsmittel in San Francisco aber stellten sich als etwas kompliziert heraus, denn Charlie konnte keine zuverlässigen Informationen finden. Google Maps führte sie zu einer Stelle, an der eine Bushaltestelle hätte sein sollen, aber sie konnte sie nur findem, indem sie der Strecke folgte. Der Bus kam nicht. Charlie nahm dann ein Uber.

Die berühmten Cable Cars gelten in Google Maps auch als öffentliche Verkehrsmittel, allerdings macht der Fahrpreis von 8 Dollar pro Strecke das doch etwas fragwürdig. Sie sind eher eine Touristenattraktion, können aber dennoch nützlich sein, wenn ihr in der Innenstadt seid. Versucht aber bitte nicht mit Gepäck in ein Cable Car zu steigen, denn die sind immer sehr voll und es gibt keinen Platz. An den Endhaltestellen der Linie müsst ihr euch auch auf eine lange Schlange und mindestens 30 Minuten Wartezeit einstellen.

Charlie nahm ein Cable Car vom Hafen zu der berühmten gekrümmten Straße, Lombard Street, und von dort aus zu ihrem Hotel in der Nähe des Union Square. Das war in erster Linie, um es erlebt zu haben.

Es gibt auch ein Cable Car Museum, was auch interessant sein könnte. Die Funktionsweise ist einzigartig. Das Kabel verläuft unter der Straße und bewegt sich ununterbrochen. Der Fahrer greift das Kabel mit einem Hebel, um den Wagen in Bewegung zu setzen, und lässt es wieder los, um zum Stehen zu kommen. An den Start- und Endpunkten wird der Wagen mittels einer Holzplattform gewendet, die per Hand gedreht wird. Charlie konnte das beobachten, als sie in der Wartschlange stand. Es ist faszinierend, das zu sehen und etwas, das man nirgendwo anders in der Welt erleben kann.

Muir Woods

Ungefähr 30 Minuten außerhalb von San Francisco ist ein weiteres beliebtes Ausflugsziel: Muir Woods, die Redwood-Wälder, die dort seit langer Zeit in die Höhe wachsen. Charlie machte eine geführte Tour dorthin, was ihr als die beste Möglichkeit erschien. Man kann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und einem Shuttle-Bus hin, aber das ist kompliziert und hätte für Charlies kurzen Aufenthalt zu lange gedauert.

Die Muir Woods sind ein National Monument und man muss Eintritt bezahlen, es sei denn man hat einen National Parks Pass. Es gibt einen Spazierweg, der am Fluss entlang und im Kreis wieder zum Eingang führt. Je nachdem, wie schnell man läuft, kann man das in 1,5 Stunden schaffen. Für andere Wanderwege, die von dort aus beginnen, sollte man aber mehr Zeit einplanen. Die kleine Runde aber ist ausreichend, um die Küstenmammutbäume zu sehen und in all ihrer Schönheit zu betrachten. Sie können bis zu 110 Meter hoch werden.

Wenn ihr mit dem Auto zu den Muir Woods fahrt, solltet ihr vorher unbedingt eine Reservierung für den Parkplatz machen, denn es gibt nur wenige.

Powered by GetYourGuide

Sausalito

Teil der geführten Tour war auch ein Besuch im Ort Sausalito. Einige Leute beschreiben es als Küstenort mit mediterranem Flair und man sieht tatsächlich einige Elemente, die das bestätigen. Allerdings würde Charlie es insgesamt eher als Küstenort mit englischem Flair beschreiben. Die Architektur und die Gebäude vor den Bergen in Nähe des Ufers erinnerten sie eher an Dartmouth als an das Mittelmeer.

Es ist ein guter Ort, zum Mittagessen, und man kann von San Francisco aus mit der Fähre nach Sausalito. Ein Stück außerhalb des Ortes sieht man auch Hausboote und schwimmende Häuser, die ursprünglich erbaut wurden, um keine Grundsteuer zahlen zu müssen.

Alcatraz

Nach der Golden Gate Bridge und den Cable Cars blieb noch eines übrig, was man sich in San Francisco ansehen sollte: Alcatraz. Das ehemalige Bundesgefängnis liegt auf einer Insel in der Bucht und man sieht es von fast überall an der Küste entlang. Wenn man auf die Insel will, muss man die offizielle Alcatraz-Fähre von Pier 33 nehmen. Wenn man dann auf der Insel ist, kann man auf eigene Faust erkunden. Im Gebäude mit den Gefängniszellen bekommt man auch einen Audioguide, der bereits im Ticketpreis inbegriffen ist. Charlie hörte sich nicht alles an, weil es einfach zu laut war. Mit ihr waren ungefähr 200 andere Leute von der Fähre auf der Insel gelandet und die meisten davon waren zur gleichen Zeit im Gefängnisgebäude. Einige davon kamen mit Kindern, die herumrannten und schrien. Wenn man das mit dem Echo in dem Gebäude kombiniert, war die Audio-Tour leider nicht mehr genießbar.

Es war interessant, Alcatraz zu sehen, aber, wenn man ehrlich ist, hätte es einer der Ausflüge, die um die Insel herumfahren, auch getan.

Karl, der Nebel

Wenn es um San Francisco geht, sollte auch der Nebel erwähnt werden. Er trägt sogar einen Namen, Karl. Charlie verbrachte zwei Tage in San Francisco und drei weitere Tage ein Stück weiter südlich an der Küste, und sie ist Karl nicht begegnet. Vielleicht stimmt es gar nicht, wenn immer behauptet wird, dass San Francisco neblig sei? Charlie wird es bei ihrem nächsten Besuch in San Francisco herausfinden, oder auch nicht.

Fill your suitcase with memories, adventures and stories.

Follow us on