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Boston

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Boston Tea Party Museum

Boston

Der Ort, an dem alles begann

“Listen, my children, and you shall hear
Of the midnight ride of Paul Revere,…”

(Kinder hört zu und ihr sollt erfahren,

vom Mitternachts-Ritt von Paul Revere…)

Ganz gleich, welche Sehenswürdigkeit man besucht oder welche geführte Tour man in Boston macht, eines ist sicher: Der Anfang des Gedichts von Henry Wadsworth Longfellow wird zitiert.

Der Weg in die Freiheit

Boston spielte eine wichtige Rolle in der Amerikanischen Revolution. Die Boston Tea Party entflammte 1773 das Feuer, das drei Jahre später zur Erklärung der Unabhängigkeit führte. Der sogenannte Freedom Trail (Freiheitsweg) in Boston markierte die Stellen in der Stadt, an denen sich etwas bedeutsames ereignet hatte. Er beginnt im Park Boston Common, von wo aus man auch einen herrlichen Blick auf das Massachusetts State House hat.

Massachusetts State House

Man kann dem Freedom Trail leicht folgen, da er durch eine rote Linie und Markierungen im Boden vor den Sehenswürdigkeiten angezeigt wird. Charlie machte eine geführte Tour mit Hub Town Tours. Sie hat gerne etwas mehr Informationen.

Park Street Church and Granary Burying Ground

Vom Boston Common aus kommt man an der Kirche Park Street Church vorbei, die in der Vergangenheit als Lager für Weizen und auch für Schießpulver genutzt wurde, bevor daraus eine Kirche wurde, und auch am Friedhof Granary Burying Ground. Es ist der drittälteste und am meisten besuchte Friedhof in Boston. Charlie war sogar zweimal dort, während der Freedom Trail Tour und auch während der Geistertour. Drei der Gründerväter liegen hier begraben: John Hancock, Samuel Adams and Paul Revere.

Old South Meeting House und Boston Tea Party Museum

Ein Stück weiter am Freedom Trail entlang kommt man zum Old South Meeting House, das einst eine Kirche war. An diesem Ort entschieden 1773 die Kolonisten, was mit dem Tee auf den Schiffen im Hafen geschehen sollte. Man kann dies im Boston Tea Party Museum nacherleben. Die Tour beginnt mit einer Nachstellung des Treffens und sogar das Publikum wird einbezogen. Jeder erhält eine Karte mit einem Namen und der Geschichte einer der Personen, die an der Boston Tea Party beteiligt waren. Sobald der Plan steht, geht die gesamte Gruppe aufs Schiff und man kann Tee ins Wasser werfen, genau so wie es die Kolonisten taten. Im Museum kann man Unterhaltungen zwischen Samuel Adams und König George III. beiwohnen.

Boston Tea Party Museum

Nach dieser ereignisreichen Nacht wurde Boston mit Strafen belegt (die sogenannten Coercive Acts) und das Leben in der Stadt wurde hart. Immer mehr britische Soldaten landeten in der Kolonie und bauten auf dem Boston Common ihr Lager auf. So konnten die Einwohner von Boston Informationen über die militärischen Pläne ergattern. Im April 1775 wurden Paul Revere, William Dawes und Samuel Prescott damit beauftragt, die Miliz in Lexington über den geplanten britischen Angriff zu informieren. Die Schlacht bei Lexington ist der offizielle Beginn der Amerikanischen Unabhängigkeitskriege.

Das Gedicht von Longfellow, das Paul Revere den gesamten Ruhm zuschrieb, wurde erst hundert Jahre später verfasst. Im Paul Revere House in Boston könnt ihr mehr über Paul Revere, sein Leben und sein Vermächtnis lernen.

Old State House

Zwei historische Ereignisse stehen in Zusammenhang mit dem Old State House. Es war der Sitz der britischen Verwaltung und von dem Balkon wurde die Unabhängigkeitserklärung verlesen. Das wird jedes Jahr am 4. Juli nachgestellt.

Das zweite Ereignis war das Massaker von Boston, was sich auf dem Platz vor dem Old State House im Jahr 1770 ereignete. Die Schießerei begann ungewollt und fünf Menschen kamen dabei ums Leben. Die Bezeichnung als “Massaker” war eine strategische Entscheidung, um das Ereignis als Propaganda gegen die britische Militärpräsenz zu nutzen.

Andere Ecken von Boston

Das waren nur ein paar Punkte des Freedom Trail. Wenn ihr der roten Linie folgt oder eine geführte Tour macht, könnt ihr noch viel mehr sehen. Es gibt auch noch weitere Ecken abseits des Freedom Trails in Boston, die man sich anschauen sollte.

Charles Street

Diese historische Straße führt vom Common gen Norden. Die historischen Fassaden stehen unter Denkmalschutz und dürfen nicht verändert werden. Es gibt keine elektronischen Anzeigetafeln und alle Straßenlaternen werden mit Gas betrieben. Es fühlt sich an wie ein Spaziergang durch das Viktorianische England.

Wenn ihr von der Charles Street zum Back Bay lauft, kommt ihr auch durch die Beacon Street, die ebenfalls unter Denkmalschutz steht, obwohl die Architektur etwas jünger ist. Es ist die teuerste Wohngegend in Boston.

Charles Street in Boston

Faneuil Hall, Quincy Market und die Bucht

Wenn ihr Souvenirs kaufen wollt, dann geht ihr am besten zur Faneuil Hall. Direkt nebenan ist auch der größte Foodmarket in Boston, Quincy Market. Wenn ihr von dort aus weiter in Richtung Ufer lauft, kommt ihr zum Long Wharf und zum Hafen. Eine Hafenrundfahrt ist ein weiterer beliebter Ausflug in Boston. Man kann sie am Tag oder bei Sonnenuntergang machen. Die Entscheidung ist euch überlassen!

Wenn ihr euch Boston bei einer Hop-On-Hop-Off-Tour in einem der historischen Trolleys anschauen wollt, dann findet ihr am Long Wharf auch die erste Haltestelle. Der Touranbieter, mit dem Charlie die Freedom Trail Tour machte, biete auch andere historische Touren zum Bürgerkrieg und zu Frauenrechten an.

Wenn ihr dann alles von Boston gesehen habt, könnt ihr auch ganz leicht, zu Land oder zu Wasser, nach Salem oder Cape Cod.

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