Socials

Aerial view of the new york skyline

New York zur Weihnachtszeit

Home  /  Staedtereisen   /  New York zur Weihnachtszeit
Christmas tree at Rockefeller Center

New York zur Weihnachtszeit

Gigantische Weihnachtsbäume, Schlittschuhlaufen und so viele Lichter

Alles, was ihr jemals in amerikanischen Weihnachtsfilmen gesehen habt, ist wahrscheinlich wahr. Man sieht an jeder Ecke einen Weihnachtsmann, Mariah Carey und Wham ertönen an jeder Straßenecke und in den Vorstädten ist Weihnachtsbeleuchtung etwas, worauf man stolz sein möchte. Charlie erlebte das hautnah bei einem Dezemberwochenend in New York.

Ein Spaziergang an der 34. Straße entlang zum Times Square an einem Samstagmorgen war wie ein Ausflug ins Weihnachtswunderland. Fast jeder zweite war als Weihnachtsmann verkleidet und man musste nicht lange nach reich geschmückten Tannebäumen Ausschau halten. Jede Fahrradkutsche, an der man vorbeikam, spielte wohlbekannte Weihnachtslieder. Die Lichter und die Musik transportierten Charlie auf magische Weise in einen der Filme aus den 90ern, in denen einen kleiner Junge durch Zufall im Plaza in New York landet oder Kris Kringle offiziell als Weihnachtsmann anerkannt wird.

Weihnachtsbäume und Schlittschuhlaufen

Denkt man an New York zur Weihnachtszeit, dann ist wahrscheinlich das Rockefeller Centre mit den riesigen Weihnachtsbaum und der Eislaufbahn das erste, was in den Sinn kommt. Charlie schaute sich das gleich an ihrem ersten Tag in der Stadt an und sie war nicht die Einzige, die diese Idee hatte. So viele Leute.

Der Baum war groß genug, um auch aus einiger Entfernung sichtbar zu sein, aber die Schlittschuhbahn war durch die Menschenmenge nicht zu sehen. Charlie ging dann lieber zum Bryant Park. Während einer Hop-on-hop-off Bustour am Morgen hatte sie dort einen Weihnachtsmarkt gesehen. Das wollte sie sich genauer anschauen. Das sogenannte Winter Village im Bryant Park war tatsächlich wie ein echter Weihnachtsmarkt mit vielen Ständen und einem großen Essensangebot. In der Mitte war eine Schlittschuhbahn mit Blick auf die Rückseite der Bibliothek. Charlie schickte einer Freundin ein Bild und die dachte, dass es am Rockefeller Centre sei.

Wenn man Schlittschuhlaufen wollte, musste man das vorher online buchen. Für diesen Abend war das für Charlie nicht mehr möglich. Sie buchte für ein paar Tage später. Die Preise variieren je nach Uhrzeit. Charlie zahlte 40 $ mit Schlittschuhverleih und Schließfach. Es fühlte sich magisch an, so zwischen Weihnachtsständen und winterlichen Melodien über das Eis zu gleiten.

Dyker Lights

Charlie erinnerte sich an einen weiteren Film, in dem die gesamte Straße hell in Weihnachtsbeleuchtung erstrahlte. Eine Familie entschied sich in jenem Jahr, das Weihnachtsfest auszulassen und das hatte sehr negative Auswirkungen auf das Verhältnis zu den Nachbarn. Habt ihr euch jemals gefragt, ob man in den USA wirklich so extravagant schmückt? Die Antwort ist: „Ja.“ Charlie schaute sich den Teil Brooklyns an, der für Weihnachtsbeleuchtung bekannt ist: Dyker Heights.

Es ist ein wohlhabendes Viertel in Brooklyn, wo schon die Häuser ohne Dekoration einen schönen Anblick bieten. Im Dezember wird die Gegend zur Touristenattraktion, was sogar zu einigen zusätzlichen Gesetzen führte, die Tourbusse und Straßenverkäufer verbieten.

Es gibt zwei Theorien, wie diese Tradition in den 1980er Jahren begann. Die erste ist die Geschichte von Lucy Spata, die zur Erinnerung an ihre Mutter ihr Haus reicht schmückte. Als die Nachbarn sich über die vielen hellen Lichter beschwerten, brachte sie noch mehr an. Wenn man heute vor diesem Haus steht, kann man diese Theorie für glaubwürdig halten. Viele weitere Lichter wurden seit der Anfangszeit hinzugefügt.

Die zweite Theorie ist die Geschichte von Alfred Palizzotto, der Kindern eine Freude bereiten wollte, da er selbst an Krebs erkrankt war. Das Haus ist direkt gegenüber von Lucys, befand sich aber in Renovierung als Charlie dort war.

Heute ist es für viele Familien in dem Viertel Tradition, ihre Häuser aufwendig zu dekorieren und manch einer engagiert sogar professionelle Dekorateure und gibt jährlich große Summen für Weihnachtsdekoration aus. Einige sammeln auch Spenden für wohltätige Zwecke. Charlie kaufte ein T-Shirt zur Erinnerung und der Erlös ging an ein Kinderhospiz. Natürlich gibt es auch Häuser, die sich nicht daran beteiligen und der Tradition abgewandt sind, denn es zieht eine Menge Touristen an. Auf gewisse Weise kann man verstehen, warum die sogenannten „Grinches“ ihre Wohngegend nicht zur Touristenattraktion machen wollen. Die Dyker Lights wurden nach einer Fernsehdoku im Jahr 2001 berühmt.

PS: Habt ihr die erwähnten Filme erkannt? Hier ist die Lösung: „Das Wunder von Manhattan“, „Kevin allein in New York“ und „Verrückte Weihnachten“.

Fill your suitcase with memories, adventures and stories.

Follow us on