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Aerial view of the new york skyline

New York Highlights

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Statue of Liberty and New York skyline at night

New York Highlights

In der Stadt, die niemals schläft

Es ist eine der meistbesuchen Städte der Welt und sie spielt in vielen Städten die Hauptrolle: der Big Apple. Für Charlie fühlt es sich fast so an, als würde sie gar nicht darüber schreiben müssen, den die Top 10 Sehenswürdigkeiten in New York sind sehr bekannt. Sie möchte trotzdem mit euch teilen, welche Orte sie in der Stadt, die niemals schläft, besuchte.

Charlie hatte sich einen Sightseeing Pass gekauft, in dem der Eintritt zu vielen Attraktionen und Sehenswürdigkeiten enthalten ist. Wenn man es richtig anstellt, kann man mit dem Pass eine Menge Geld sparen. Wie viel man dafür zahlt, hängt davon ab, wie viele Tage man den Pass nutzen und wie viel Flexibilität man möchte. Charlie hat definitiv viel mehr gesehen, als sie ohne den Sightseeing Pass besucht hätte.

View over New York

Downtown und Uptown mit dem Big Bus

Als erstes machte Charlie eine Hop-on-hop-off-Tour mit einem offenen Bus. Das ist immer die beste Möglichkeit, einen Überblick zu bekommen und man kann später entscheiden, welche Sehenswürdigkeiten man noch genauer sehen möchte. Charlie lief von der Pennsylvania Station an der 34. Straße vorbei zum Times Square. Die Tour begann vor der M&Ms World. Man kann es gar nicht übersehen! Vom oberen Deck des Buses hatte Charlie den perfekten Ausblick über die geschäftigen Straßen von Manhattan und die zahlreichen Skyscraper.

Der Bus fuhr an den berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie dem Flat Iron, dem Supreme Court, der Brooklyn Bridge, Wall Street, Battery Park, Chinatown und Little Italy vorbei sowie auch am Empire State Building. Zurück am Times Square stieg Charlie in die andere Buslinie um, um auch Uptown Manhattan zu sehen.  Der Bus fuhr die 5th Avenue entlang, vorbei an den teuersten Geschäften der Stadt, am Central Park mit den bekannten Kutschen und dem Zoo, zum Plaza Hotel und Columbus Circle.

Falls ihr nicht den Bus nehmen wollt, kommt man auch mit der U-Bahn von A nach B. Google Maps ist in New York sehr zuverlässig. Eine U-Bahn-Fahrt kostet 2,75 $ und man kann ganz einfach mit der Bankkarte kontaktlos zahlen oder man kauft sich eine Metro Card, die man dann auflädt.

Zu Fuß durch New York

Im Sightseeing Pass sind auch viele Stadtrundgänge in New York enthalten. Es gibt Touren, bei denen es um Essen geht, man kann bestimmte Stadtteile New Yorks genauer erkunden oder berühmte Drehorte aus Filmen sehen. Charlie hatte Zeit für drei Rundgänge: der Highline Walk, eine Graffiti und Street Art Tour und die Weihnachtstour in den Dyker Heights. Wenn sie Zeit für eine weitere gehabt hätte, wäre das die Harlem Hip Hop Tour gewesen.

Die Highline und Chelsea Market

Der Highline Walk war mit Isabella von Experience First und begann am Chelsea Markt in Downtown Manhattan, im Meat Packing District, um genau zu sein. Chelsea Markt sind Markthallen über drei Etagen und wurde seit 2000 zu einem der beliebtesten Food Markets in New York. Dort befindet sich auch eine historische Keks-Fabrik. Der erste Oreo wurde dort im Jahr 1912 produziert. Das fand mitten im Meat Packing District statt, den das Originalrezept beinhaltete Tierfett als Keks-Füllung.

Im 19. Jahrhundert war diese Gegend von Gewalt geprägt. Fleischer und Lieferanten arbeiteten hier. Die Polizei betrat das Viertel nicht.

Es gab noch einen weiteren Grund, warum man von „Death Avenue“ sprach: mehr als 100 Eisenbahnkreuzungen. Züge verkehrten durch das Viertel und verursachten ebenfalls hohe Zahlen an Todesfällen. Proteste zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwangen die Regierung zu handeln und die Highline wurde gebaut. Von dem Moment an fuhren die Züge oberhalb der Straße. Die Highline folgt nicht dem für New York üblichen Straßenverlauf und führt sogar in Gebäude, um Waren dort hinzubringen, wo sie hin mussten.

Technische Fortschritte im 20. Jahrhundert sorgten für die Stilllegung der Züge. Kühlsysteme und günstigere Transporte per LKW machten die Züge redundant und die Highline wurde stillgelegt. Im Laufe der Jahre verfiel die Highline zur Müllhalde. In den 1990ern wurde man darauf aufmerksam, dass die Natur sich dort ausgebreitet hatte. Im Jahr 1990 wurde die Vereinigung “Friends of the Highline” gegründet. Sie machten die Highline wieder zugänglich. Es wurde ein Garten daraus, der ganzjährlich in wunderschönen Farben erblüht.

Neben der Highline in der Nähe des Chelsea Marktes ist eine kleinere Version der Freiheitsstatue. Sie erinnert daran, dass die Highline einst bis zum Ufer reichte. Von dieser Stelle aus sieht man auch die echte Freiheitsstatue. Die Mini-Version trägt immer eine Maske als Form der Anerkennung verschiedener Kulturen. Als Charlie dort war, war es das Gesicht einer Frau mit Kopftuch. Es sollte auf Ungerechtigkeit gegenüber Frauen weltweit hinweisen.

Es gibt auch eine Aussichtsplattform mit Blick auf die 10th Avenue. Das verdeutlicht die Integration der Highline in die urbane Landschaft.

Little Island und Pier 54

An einer anderen Stelle der Highline hat man einen guten Ausblick auf Little Island und Pier 54. Die Insel wurde im April 2021 erschaffen und ist ein hochliegender urbaner Garten über dem Hudson River. Im unteren Teil befindet sich eine Bühne und die meisten Veranstaltungen dort sind kostenlos. Pier 54 ist ein Metallbogen, der recht antik wirkt. Er erinnert an die Passagiere der Titanic. Pier 54 ist der Ort, wo die Titanic hätte anlegen sollen. Das Schiff, dass die meisten Passagiere rettete, die Carpathia, legte an ihrer Stelle dort an.

Von der gleichen Stelle der Highline aus sieht man ein sehr modernes Stück von New Yorks Architektur: Solar Carves. Die neueren Wolkenkratzer habe eine Glasfassade in dieser Form, damit Sonnenlicht gespiegelt und die sonst dunklen Straßen der Stadt erhellen kann.

Wenn man sich umdreht und ins Herz des Meatpacking Disctrics blickt, sieht man altertümliche Straßen, die für New York sehr ungewöhnlich sind und auf die ursprünglichen Siedler aus den Niederlanden zurückgehen. Das gesamte Viertel wurde modernisiert und ist nun ein beliebter Teil der Stadt und nicht länger eine Gegend, die man eher vermeidet. Die originale Architektur ist aber im Kopfsteinpflaster, den Gebäuden im Warehouse-Stil und den Metallhaken noch erkennbar. Heute gibt es nur noch 7 Fleischhändler in der Gegend und die Regierung subventioniert deren Miete, um den ursprünglichen Charakter des Viertels zu erhalten.

New Yorks Wolkenkratzer

Die Stadt ist für eine bestimmte Art Der Architektur bekannt: Wolkenkratzer erschaffen die einzigartige Skyline, die den Big Apple zu dem macht, was er heute ist. Wenn ihr in New York seid, solltet ihr mindestens einen der Wolkenkratzer besuchen und den Blick aus der Vogelperspektive genießen. Dank des Sightseeing Passes konnte Charlie sogar drei Wolkenkratzer besuchen. Das Empire State Building gehörte aber nicht dazu.

An ihrem ersten Tag am Abend besuchte sie Top of the Rock, die Dachterrasse des Rockefeller Centres. Es war bereits dunkel und sie sah die Millionen an Lichtern von Manhattan:

Wenn ihr keinen Sightseeing Pass habt, sind das die Eintrittspreise (Stand: Juli 2024) und ihr solltet im Voraus buchen:

  • Erwachsene: 40$
  • Kinder (6 – 12 Jahre): 34$
  • Senioren (62+ Jahre): 38$

Top of the Rock ist täglich von 8 Uhr bis Mitternacht geöffnet.

Ein weiterer Wolkenkratzer, den Charlie besuchte, war von der Highline aus zu sehen. The Edge sieht wie ein riesiger Balkon aus, der aus einem Wolkenkratzer herausragt und genau das ist es auch. Der Eingang befindet sich in einem Einkaufszentrum an den Hudson Yards und ist nicht weit vom Times Square entfernt. Am The Edge kann man sich auch den besonderen Adrenalinkick holen mit The City Climb. Man kann an der Außenseite eines Wolkenkratzers hinaufklettern.

Dies sind die Preise (Stand: Juli 2024) und man kann auch ein Glas Champagner schon im Voraus buchen:

  • Erwachsene: 40$
  • Kinder (6 – 12 Jahre): 35$
  • Senioren (62+ Jahre): 38$

The Edge ist täglich von 8 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.

Der dritte Wolkenkratzer, den Charlie besuchte, war das One World Observatory auf dem Dach des neuen World Trade Centres. Es ist 1776 Meter hoch und mit dem Aufzug ist man in nur 60 Sekunden oben. Im Aufzug sieht man Bilder der Umgebung im Laufe der Zeit seit die ersten Siedler sich dort niederließen. Von oben hat man den besten Ausblick über die Stadt und man kann 360 Grad herumlaufen. Zudem sieht man alle Brücken über den Hudson River sehr gut, sowie auch ganz Manhattan und die Freiheitsstatue.

Dies sind die Preise (Stand: Juli 2024):

  • Erwachsene: 44$
  • Kinder (6 – 12 Jahre): 38$
  • Senioren (65+ Jahre): 42$

Das One World Observatory ist täglich von 9 Uhr bis 21 Uhr geöffnet.

Die Freiheitsstatue

Eine Sehenswürdigkeit, die wie keine andere für New York steht, fehlt noch: die Freiheitsstatue.

Die Statue war ein Geschenk von Frankreich an die Vereinigten Staaten und sie lag zunächst in Einzelteilen im Central Park. Die Stadt konnte es sich nicht leisten, die Statue aufzubauen. Joseph Pulitzer nutzte seinen Namen und seinen Einfluss, um Spenden zu sammeln, mit denen der Sockel finanziert wurde. So bekam die Statue auf Ellis Island ein Zuhause. Die beste Art, heutzutage die Statue zu sehen, ist von einem Boot aus und Charlie hatte sich die Tour mit Circle Line Landmarks ausgesucht. Sie war für die Tour an Nachmittag etwas zu spät. Die einzige Option war eine Abendtour. Sie musste 15 Dollar extra bezahlen, da diese Tour nicht im Sightseeing Pass inbegriffen war. Es war die Investition wert!

Auf dem Boot gibt ein Tourguide Informationen und man lernt viel über die Stadt. Und man sieht auch die New Yorker Skyline vom Wasser aus. Das Boot fährt sehr nah an die Freiheitsstatue heran, die bei Nacht hell erleuchtet ist. Auf der Rückfahrt zum Pier stieg der Mond langsam zwischen den Wolkenkratzern auf und machte die Tour noch viel besser. Es war der perfekte letzte Abend in New York.

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