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Die besten Ausflugsziele auf Barbados

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Sunset on the beach in Hastings, Barbados

Die besten Ausflugsziele auf Barbados

Die Insel und die Kultur erkunden

Wenn man an eine Karibikinsel denkt, dann für gewöhnlich an Palmen, weiße Sandstrände, Cocktails und große Resorts. Man findet selten eine Liste mit Empfehlungen für Dinge, die man auch außerhalb der Hotelmauern machen kann. Als Charlie begann, über Barbados zu recherchieren, schien es zunächst nur wenige Möglichkeiten zu geben: Schnorcheln mit Schildkröten, Bootsausflüge, Harrison’s Cave. Die gleichen Optionen waren überall gelistet. Charlie wollte sich damit nicht zufrieden geben. Sie war sicher, dass es auf Barbados noch mehr zu sehen geben musste. Sie lag richtig. Hier ist ihre Liste der besten Ausflugsziele auf Barbados:

Oistins

Auf dem Weg vom Flughafen nach Bridgetown fahrt ihr wahrscheinlich durch Oistins. Es war einst ein kleines Fischerdorf und ist jetzt einer der größten Fischmärkte der Insel und vor allem freitagabends eine beliebte Anlaufstelle wegen des Essensangebots. Das sogenannte Oistins Fish Fry findet aber nicht nur freitags statt. Es ist aber der am meisten besuchte Wochentag. Man kann an jedem Tag zum Mittag- oder Abendessen zum Oistins Bay Garden gehen und nahe des Ufers speisen. Wenn ihr an einem Freitag dorthin wollt, solltet ihr früh da sein, um einen Tisch zu bekommen.

Es gibt mehrere Strände nahe Oistins und einige Surf-Cafés und Bars. Charlie lief zum Miami Beach und entdeckte Café Luna. Es ist nicht gerade die offensichtlichste Wahl, aber, wenn ihr es lieber etwas ruhiger habt als beim Fish Fry, dann solltet ihr dort zu Mittag oder Abend essen. Das Restaurant ist auf einer hübschen Dachterrasse am Strand in einer ruhigen Gegend.

Hunte’s Gardens

Auf dem Schild am Eingang zu den Gärten steht: “der bezauberndste Ort” und das ist keine Übertreibung. Wenn man in den Garten hinab kommt, hört man das Zwitschern der Vögel im Einklang mit klassischer Musik. Über den Garten sind mehrere Sitzmöglichkeiten verteilt, sodass man Platz nehmen und den Garten voller exotischer Pflanzen genießen kann.

Der Garten liegt in einem Erdfall, also einer eingefallenen Höhle, und dadurch bekommt man noch mehr den Eindruck, völlig von Natur umgeben zu sein. Charlie sah sogar einen Kolibri.

In Anthonys Haus (Anthony Hunte B.C.H. ist der Inhaber und Gründer der Gärten) ist ein Café. Charlie gönnte sich eine erfrischende Limonade.

Die Küste von Barbados an Bord eines Segelboots

Einen Segelausflug bekommt man auf Barbados als erstes angeboten. Es kommt nur darauf an, dass man den Anbieter gut auswählt. Charlie wurde ein Katamaran-Ausflug zum Sonnenuntergang mit CoolRunnings angeboten. Das war die Tour, die Charlie buchte und sie wurde nicht enttäuscht.

Charlie wurde am frühen Nachmittag von ihrer Unterkunft abgeholt. Um 15 Uhr ging es in der Nähe des Boardwalks in Bridgetown auf den Katamaran. Getränke von der Bar und Abendessen waren im Preis inbegriffen. Zuerst ging es zum Carlisle Bay, wo alle Passagiere schnorcheln und nach Schildkröten und Schiffswracks Ausschau halten konnten. Auch die Schnorchel-Ausrüstung wurde zur Verfügung gestellt.

Nachdem sie die Unterwasserwelt erkundet hatten, ging es weiter an der Westküste von Barbados gen Norden. Sie segelten an Bridgetown vorbei und legten in einer kleinen Bucht Anker. Wieder gab es die Möglichkeit, zu Schnorcheln oder zu Schwimmen. Oder man konnte einfach den Sonnenuntergang vom Deck des Katamarans beobachten. Nach dem Abendessen wurde die Musik aufgedreht und die Crew regte alle Passagiere dazu an, mitzutanzen.

Charlie kann euch diesen Ausflug wärmstens empfehlen.

Von Moontown nach Speightstown

Das war Charlies Lieblingsausflug auf Barbados. Während einer geführten Tour kam sie durch Moontown und ihr war sofort bewusst, dass sie in dieses kleine Fischerdorf zurückkehren musste, um es sich genauer anzusehen.

Moontown liegt im Nordwesten von Barbados und ist ein wirklicher kleiner Ort. Direkt am Ufer sind zwei Bars, die so aussehen, als wären sie seit 10 Jahren geschlossen. Die Einheimischen setzen sich dort gemütlich zusammen und wie überall auf der Insel wird man gegrüßt, wenn man vorbeiläuft. Obwohl es dort nichts zu tun oder zu sehen gibt, hat der Ort doch etwas Besonderes an sich.

Charlie spazierte von Moontown nach Speightstown, was ungefähr 45 Minuten dauerte. Die meiste Zeit über kann man direkt am Ufer entlang laufen und man sieht einige sehr hübsche Bars und Kiosks, Boothäuser, idyllische Strände, romantische Restaurants und Aussichtspunkte. Wenn ihr diesen Spaziergang ungefähr eine Stunde vor Sonnenuntergang macht, ist es besonders schön.

Man kommt an historischen Festungen und Yachthäfen vorbei, die direkt aus Fluch der Karibik stammen könnten. Als Charlie dort war, waren kaum andere Leute da, was es noch viel schöner machte. In Speightstown wurde es etwas geschäftiger. Dort gab es in Strandnähe bei Sonnenuntergang viel Auswahl and Bars und Restaurants. Von Speightstown aus gibt es gute Busverbindungen nach Bridgetown oder Oistins. Es ist die zweitgrößte Stadt in Barbados und gut angebunden.

Bridgetown

Es ist die Hauptstadt und die größte Stadt in Barbados. Wenn ihr die Insel mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkundet, kommt ihr höchstwahrscheinlich nach Bridgetown. Im Zentrum kann man Stadtrundgänge machen, bei denen man an dem Ort, wo die ersten Siedler sich niederließen, mehr über die Geschichte von Barbados erfahren kann.

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Am Fuße der Statue des ersten Premierministers, Errol Barrow, lernte Charlie, wie Barbados 1966 von der englischen Krone die Unabhängigkeit erlangte. Die wichtigsten Regierungsgebäude in Bridgetown zeigen noch heute die typische englische Architektur und man könnte meinen, man sei in Großbritannien, wenn da nicht Palmen wären.

Es gab auch eine jüdische Siedlung, wo heutzutage ein Museum und ein Friedhof sind. Die Juden brachten das Wissen zum Zuckeranbau aus Brasilien und veränderten Barbados grundlegend.

Über eine relative kurze Distanz zeigt Bridgetown alle Aspekte der Geschichte der Insel, sei es in der Architektur oder in Sehenswürdigkeiten.

Harbour Lights

Charlie empfiehlt eigentlich nicht gern Orte, die nur für Touristen geschaffen wurden. Allerdings ist dies eine kulturelle Erfahrung, die man sonst nicht machen kann, wenn man nicht zufällig zum Karneval oder ähnlichen Feierlichkeiten dort ist. Harbour Lights ist eine Abendveranstaltung mit Essen, Aufführung und Tanz am Carlisle Bay. Die Gerichte sind typisch für Barbados und die Aufführung leitet den Zuschauer durch die Geschichte der Insel. Sie beinhaltet zahlreiche Kostüme und Tänze, die auf die afrikanischen Wurzeln zurückgehen und für die Identität der Barbadier stehen.

Hastings Boardwalk

Dieser Ort war von Charlies Unterkunft mit Dread or Dead Surf School schnell zu erreichen. Sie musste nur die Straße überqueren, ein paar Schritte am Strand entlang gehen und schon war sie am Startpunkt des Richard Haynes Boardwalk, der bis zum Rockley Beach führt.

An einem Haus ganz am Anfang des Boardwalks fanden Bauarbeiten statt als Charlie dort war. Es war durch einen Zaun verdeckt und dieser war mit Kunstwerken dekoriert, die für die Kultur von Barbados bedeutsam sind.

Es ist ein schöner Spaziergang und man kommt sicher in Versuchung, sich in eine der Bars oder auf eine der Bänke zu setzen, um den Sonnenuntergang zu sehen.

Bottom Bay

Im Südosten von Barbados ist ein Strand, der für einige bestimmt der Inbegriff von „Paradies“ ist. The Name, Bottom Bay, kommt von den Stufen, die man hinuntergehen muss, um den Strand zu erreichen.

Bathsheba

Es ist der berühmteste Strand in Barbados: Bathsheba. Er ist für gute Surfbedingungen und die Felsen, die wie Pilze aussehen, bekannt. Auf dem Weg dahin fährt man durch die Berge und sieht ein paar schöne Plantagen-Häuser. Die East Coast Road führt entlang der Ostküste und die Gegend ist noch relativ unberührt mit nur wenigen Gebäuden.

Samstag ist Markttag

Es ist eine echt authentische Erfahrung: Samstags geht es auf den Wochenmarkt. Jede Woche findet in Brighton ein Markt mit Kunst- und Handwerksarbeiten statt. Man findet alles von Brot und Kuchen bis hin zu Schmuck und Gemälden. Versucht gleich früh um 7 da zu sein, bevor zu viel los ist. Der Markt findet nur am Morgen statt.

Ein weiterer Markt, den es sich zu besuchen lohnt, ist der Barven Market in Bridgetown. Es ist ein Bauernmarkt mit Obst und Gemüse aus lokalem Anbau.

Künstlerdorf: Pelican Crafts Village

Unweit des Busbahnhofs Princess Alice Bus Terminal in Bridgetown ist eine kleine, farbenfrohe Ansammlung an Häusern, wo Workshops und kleine Geschäfte sind, die Kunst und Handwerk der Insel repräsentieren. Wenn ihr auf dem Markt in Brighton noch nicht alle Souvenirs bekommen habt, dann solltet ihr auf jeden Fall ins Pelican Crafts Village, um ein paar Schmuckstücke zu finden. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr dort auch einen Töpfer-Workshop machen.

Animal Flower Cave

Am nördlichsten Punkt der Insel befindet sich eine Höhle. Allein schon die Umgebung ist einen Besuch wert, denn hier treffen der Atlantik und die karibische See aufeinander. Aus diesem Grund ist dort immer viel Bewegung im Wasser und es bietet sich ein aufregendes Schauspiel. Man kann im Restaurant auf einem der Balkons an den Klippen Platz nehmen.

Dort befindet sich auch eine Statue von Rachel Pringle, die man gar nicht übersehen kann. Sie ist ein Symbol der barbadischen Kultur und steht für Freiheit. Sie war eine der ersten Mulattinnen, die im 18. Jahrhundert in Barbados ein Geschäft hatten.

Harrison’s Cave

Dies ist eine weitere bekannte Höhle der Insel, die auch in jedem Reiseführer erwähnt wird: Harrison’s Cave. Charlie hatte keine Zeit für einen Besuch und hat keine Erfahrungen aus erster Hand. Sie hatte aber das Gefühl, dass die Höhle in dieser Liste erwähnt werden sollte.

Mount Gay Rum Destillerie

Ob das nun stimmt oder nicht, Barbados präsentiert sich stolz als der Ort, an dem der Rum erfunden wurde. Mount Gay ist der größte Rumproduzent der Insel und die riesigen Werbeflächen kann man gar nicht übersehen. Die Destillerie ist im Norden der Insel, das Besucherzentrum ist in Bridgetown ganz in der Nähe des Barven Marktes. Man gewinnt dort Einblick in die Rumproduktion der Karibik.

Barbados Museum

In der Nähe der Garnison und der Pferderennstrecke in Bridgetown ist das Barbados Museum. Das Gebäude an sich ist schon ein Schmuckstück und man kann alles lernen, was es über Geschichte, Kultur und Religion auf Barbados zu wissen gibt. Es gibt auch temporäre Ausstellungen, die immer einen Besuch wert sind.

Kulturerbe auf Barbados

In der Mitte der Insel befinden sich zwei Orte, die symbolisch für die Geschichte des Zuckeranbaus auf Barbados stehen: St. Nicholas Abbey Heritage Railway und die einzige Windmühle, die noch komplett erhalten ist, die Morgan Lewis Windmill. Der Heritage Railway ist der einzige Teil der einstigen Zugstrecke, der noch heute in Betrieb ist, wenn auch nur als Touristen-Attraktion. St. Nicholas Abbey ist eine Plantage und Rum-Destillerie. Man kann Rundgänge und Verkostungen machen. Die historische Windmühle ist nicht weit davon entfernt.

Die Windmühlen wurden ursprünglich für die Zuckerproduktion erbaut. Heute gehören sie zum Kulturerbe und die Landbesitzer dürfen die Windmühlen, wenn auch nur Überreste, nicht entfernen. Einige wurden kreativ aufgearbeitet und besser an die Struktur anderer Gebäude angepasst. Wieder andere wurden einfach so belassen, wie sie sind. Die Morgan Lewis Windmill ist die einzige, die noch im Originalzustand erhalten und funktional ist.

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